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Die Glocke - Das Bremer Konzerthaus

4 (8)

Domsheide 4/5
28195 Bremen

Beschreibung

Die Glocke

Herbert von Karajan zählte die Glocke zu den drei besten Konzertsälen Europas. Und Dame Margaret Price schwärmte: »Die Glocke ist für Sänger der beste Saal der Welt!«. Ihre hervorragende Akustik verschaffte der Glocke über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines erstklassigen Konzerthauses. Und auch das einzigartige Art-Déco-Ambiente der Säle und des Foyers prägen den besonderen Charakter der Glocke ebenso wie ihre verkehrstechnisch zentrale Lage an der Domsheide in direkter Nachbarschaft zum historischen Bremer Marktplatz.

Ob das Konzerthaus nach einer Glocke benannt wurde, die vor langer Zeit in einem kleinen Turm hing, ist nicht wirklich nachweisbar. Sicher ist jedoch, dass das Domstift oder Kapitelhaus im 9. Jahrhundert errichtet wurde und zunächst ein Kloster war. Es folgten Stationen als staatliches Packhaus und Raum für den Künstlerverein, bis das Kapitelhaus 1869 zum Konzertsaal umfunktioniert wurde. Nachdem 1915 bei einem Großbrand der Konzertsaal des Künstlervereins den Flammen zum Opfer gefallen war, wurde der Neubau des Konzerthauses 1928 mit dem klingenden Namen »Die Glocke« eingeweiht und bis 1944 bespielt. Nach dem Krieg wurden in dem nahezu unbeschadeten Konzerthaus ein amerikanischer Armeeklub und ein Kino betrieben. Nach der offiziellen Rückgabe wurde die Glocke zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Bremen mit Veranstaltungen wie der »Eiswette« und dem »Alpenfest«. Daneben blieb sie weiterhin eine exklusive Konzertadresse: Neben internationalen Größen der klassischen Musik, gerade auch des 20. Jahrhunderts, gastierten hier u. a. Louis Armstrong, Oscar Peterson und die schwedische Popgruppe ABBA.

Nach nahezu sieben Jahrzehnten war die Glocke sanierungsbedürftig geworden und wurde von 1995 bis 1997 grundlegend renoviert. Dabei bestand die große Herausforderung für die Architekten Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Müller-Menckens und Dipl.-Ing. Klaus Rosenbusch darin, die Auflagen des Denkmalschutzes und die Anforderungen an eines modernen Veranstaltungsbetriebs in Einklang zu bringen. Dabei konnte der größte Teil der alten Bausubstanz erhalten werden – genauso wie die berühmte hervorragende Akustik.

Bremens traditionsreiches Konzerthaus hat sich seit der Wiedereröffnung am 31. Januar 1997 sehr erfolgreich sowohl auf dem regionalen als auch auf dem internationalen Markt etabliert. Jedes Jahr finden im Konzerthaus über 300 Veranstaltungen statt, die insgesamt rund eine Viertelmillion Besucher zählen und den Ruf der Glocke als eine der größten Kulturinstitutionen im gesamten Nordwesten festigen. Betreiber und Vermieter der Räumlichkeiten ist seit der Wiedereröffnung die Glocke Veranstaltungs-GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der stadtbremischen Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB). Neben ihrer Rolle als Konzerthausbetreiber tritt die Glocke Veranstaltungs-GmbH auch als Veranstalter auf und setzt mit ihren Eigenveranstaltungsreihen markante Akzente im Programm. Dank hoher künstlerischer Qualität, klangvoller Namen und ambitionierter Programme sind die Reihen GLOCKE Vokal, GLOCKE Spezial und die GLOCKE JAZZnights längst zu wichtigen Aushängeschildern geworden. Zusammen mit den zahlreichen Projekten für Groß und Klein stellen die Eigenveranstaltungsreihen einen wertvollen Beitrag im breitgefächerten Programmangebot dar.

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Erfahrungsberichte
  • ~0-Mic_
    Hilfreich? (0) Ui.... Also erst kamen wir nicht rein ("2Tickets kennen wir nicht") und mussten 10 Minuten vor der Kasse stehen. Dann war zwar alles voll von Mitarbeitern, aber Gäste waren es nun wirklich nicht sehr viele. Und zu guter letzt konnte man sowohl die Strassenbahn als auch die Busse vor der Tür im Saal hören. Geschrieben von am So. 22.10.17 um 16:26 Uhr
  • schmeddi
    Hilfreich? (0) Wegen ihrer hervorragenden Akustik hat die Glocke den Ruf eines erstklassigen Konzerthauses. Die Veranstalttung fand im kleinen Saal mit 430 Plätzen statt. Man erreicht die Glocke gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es stehen aber auch genügend Parkplätze in Parkhäusern zur Verfügung. Geschrieben von am So. 22.10.17 um 14:32 Uhr
  • schmeddi
    Hilfreich? (0) Durch die Lage in der Innenstadt ist die Glocke gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und wir hatten gute Plätze der Preiskategorie 2 bekommen. Das Orchster war gut zusehen und der Saal hat eine ausgezeichnete Akkustik. Geschrieben von am Do. 17.11.16 um 12:37 Uhr
  • Gipsylaura
    Hilfreich? (0) Durch die Lage in der Innenstadt von Bremen ist die Glocke gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Uns wurden sehr gute Plätze zugewisen. Bei den Tänzen fand natürlich auch viel Sehenswertes auf dem Boden statt. Dies war leider nicht zu sehen da, die Reihen nicht höhenversetzt sind. Geschrieben von am So. 19.06.16 um 07:56 Uhr
  • Riede71
    Hilfreich? (0) Die Glocke liegt im Herzen von Bremen. Äußerlich wirkt das Gebäude als großer Konzertsaal eher bescheiden. Erlesene Materialien ohne Schnickschnack im Innneren prägen die erhabene Aura des besonderen Veranstaltungsortes.
    Die Preise der Restauration sind erschwinglich. An der Organisation bei Vorbestellungen für die Pause ist noch Luft.
    Geschrieben von am Mo. 23.05.16 um 11:06 Uhr
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