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World Music in Leipzig

Daniel Kahn & The Painted Bird meet The Brothers Nazaroff

Ostwind

Do. 10.01.13 21:00 Uhr

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Daniel Kahn & The Painted Bird meet The Brothers Nazaroff

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Ein ganz besonderes Schmankerl hat Daniel Kahn für seine Tour zum neuen Album vorbereitet: Kahn ist es gelungen, die »Lost Nazaroff Brothers« * als special guests für seine Januar Tour zu gewinnen, und so werden nach dem Konzert von Daniel Kahn & The Painted Bird die Nazaroff Brothers einen tanzbaren Set aus laut Eigenaussage der Künstler »misstönenden, obskuren, jubilierenden, ekstatischen« Stücken im Gefolge des »Happy Prince« Nazaroff spielen. Ein einmaliges Konzerterlebnis ist zu erwarten!

Daniel Kahn und seine Painted Bird wurden für ihr letztes Album mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die »explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk« (Zeit) sucht ihresgleichen. Nun haben Daniel Kahn und die Painted Bird endlich das Nachfolgealbum einge-spielt, das eine andere Facette des begnadeten Songwriters und Bühnendarstellers zeigt: »Bad Old Songs« hat, wie sich das für eine LP gehört, zwei Seiten – und Kahn zeigt sich aufs Neue als gewiefter, vielseitig interessierter und kundiger Musiker. Zum neuen Programm gehören »polyglotte Wiederbelebungen jiddischer Folksongs« (so Kahn) ebenso wie Interpretationen großer Liedkunst der letzten Jahrhunderte – seiner faszinierenden, schneidenden Berliner Ostalgie-Ballade »Good Old Bad Old Days«, die bei ihrer Premiere im »Berliner Ensemble« Furore machte, stellt Daniel Kahn Degenhardts »Die alten Lieder« und Schumann/Heines »Die alten bösen Lieder« entgegen und definiert alle drei gleichsam neu. Was ist nun der Klassiker? Schumann, Degenhardt oder Kahn? Was ist revolutionär?

Das neue Album von Daniel Kahn ist eher düster und intim. Kahns »Anti-Love-Blues« namens »Love Lays Now« findet sich im Programm ebenso wie »A Sheyn Meydele from Old Berlin« – es ist eben die ganze Bandbreite der Liedkunst, die Daniel Kahn und seine Mitstreiter wie selbstverständlich aus dem Handgelenk schütteln und die sie zu Presselieblingen von Rolling Stone bis Zeit und taz machen, vor allem aber: zu Publikumslieblingen!
»In the desolate borderlands between Berlin, Detroit, New York, and Yiddishland, these Bad Old Songs are the midnight reveries of a lost time that is yet to come«, verortet Daniel Kahn sein neues Album. Kahn hat alte Lieder gesammelt und neue, die die Vergangenheit oder die Gegenwart verfluchen, er singt von enttäuschter Liebe, Leid und Elend, fehlgeleiteter Religiosität und ungewolltem Erbe. Eben: in den verwüsteten Grenzgebieten von Berlin, Detroit, New York und »Jiddischland« angesiedelt, sind diese bösen, alten Lieder die Mitternachtsträume einer verlorenen Zeit, die noch kommen wird.

Und auch musikalisch wird es intimer und persönlicher. Diesmal, nur das gute alte »Painted Bird«-Quartett, das pochende Herz dieser außergewöhnlich intensiven CD und der Konzerte, mit dem atemberaubenden New Yorker Geiger Jake Shulman-Ment, dem Berliner Schweden Hampus Melin am Schlagzeug und Tonkünstler Michael Tuttle am Bass, die als Rhythmusgruppe zu bezeichnen eine schamlose Untertreibung wäre, und schließlich Daniel Kahn selbst, Avantgardist und Traditionalist, Multiinstrumentalist und Minimalist, Prolet und Romantiker, rastloser Antreiber und Vor-Denker einer Gesellschaft, deren Zukunft wir in der Vergangenheit suchen müssen. Vorerst.

Nun noch einige Infos zu seinen special guests.
*Nur wenige werden das legendäre und mysteriöse Album »Jewish Freilach Songs« von Nathan »Prince« Nazaroff kennen, 1954 bei »Folkways« erschienen und wahrscheinlich eines der 10 besten »Weltmusik«-Alben, mindestens aber eines der besten Klezmer-Alben aller Zeiten.

Unlängst ist es einem deutschen Label gelungen, die »Lost Nazaroff Brothers« (Pasha Nazaroff, Danik Nazaroff, Meyshke Nazaroff, Zaelic Nazaroff, Hampl Nazaroff and Yankl Nazaroff) ausfindig zu machen und zu einer Aufnahme zu bewegen, die im Herbst diesen Jahres unter dem Titel »The Happy Prince« erscheinen
wird. Laut Daniel Kahn »the missing link between our post-modern Babylonian exile and the lost Atlantis of Yiddish Middle-Europe«. Man darf gespannt sein.

Tickets:
16,00 € / 12,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.nato-leipzig.de



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