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Moderne Klassik in München

Ensemble Polysono
(6)

Kunst ist der Notschrei

So. 11.02.18 19:00 Uhr

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Ensemble Polysono

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„Kunst ist der Notschrei jener, die an sich das Schicksal der Menschheit erleben. Die sich mit ihm auseinandersetzen. Die nicht stumpf den Motor „dunkle Mächte“ bedienen, sondern sich ins laufende Rad stürzen, um die Konstruktion zu begreifen. Die nicht die Augen abwenden, um sich vor Emotionen zu behüten, sondern sie aufreißen, um anzugehen, was angegangen werden muss. Die aber oft die Augen schließen, um wahrzunehmen, was die Sinne nicht vermitteln, um innen zu schauen, was nur scheinbar außen vorgeht. Und innen, in ihnen, ist die Bewegung der Welt, nach außen dringt nur der Widerhall: das Kunstwerk.“ (Arnold Schönberg: „Aphorismen“ In: „Die Musik“, IX, 4. Quartal, 1909, Seite 159)

Warum machen Menschen Kunst?
Warum komponieren, schreiben, dichten, malen sie?
Warum musizieren, schauspielern, rezitieren und tanzen sie?

Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Große Meisterwerke hingegen entstehen meistens als Reaktion auf eine innere Notsituation. Aus existenzieller Not, die nicht immer gleichzusetzen mit materieller Not. Jemand kann materiell gesichert sein, aber dennoch innerlich unruhig sein, nicht mit dem Leben zurechtkommen, die Vergänglichkeit nicht aushalten. Das Resultat der inneren Unruhe eines Künstlers und seines inneren Drängens ist ausdrucksstarke Kunst, Kunst als Aufschrei, ein berührendes Kunsterlebnis, das an das Existenzielle rührt. Das „Ensemble Polysono“ aus Basel ist spezialisiert auf die Aufführung anspruchsvoller zeitgenössischer Musik und unternimmt jedes Jahr Tourneen durch die Schweiz und einige größere Städte in Europa (u.a. Basel, Bern, Zürich, München, Berlin, Wien, London). Die Programme enthalten sowohl Uraufführungen als auch Wiederaufführungen qualitativ erstklassiger und relevanter Werke. Im Zentrum der Programme stehen immer innovative Ideen und Konzepte, die ihre Spannung aus der dialektischen Auseinandersetzung zwischen verschiedenen ästhetischen Standpunkten beziehen. „Die Vielfalt der Klänge als Programm, das ist schon so etwas wie der Leitfaden des Ensembles Polysono. Diese Basler Formation fällt immer wieder auf mit farbigen und kontrastreichen Programmen.“ (Schweizer RadioDRS, 17.2.2011.)

Programm:

Klaus Huber (1924-2017): Traumgesicht für Stimme allein (1971), aus: «…inwendig voller Figur…» für Chorstimmen, Lautsprecher, Tonband und großes Orchester (1970/71), Text aus der Johannes-Apokalypse VIII, 10, 11; IX, 1, 2; IX, 6. (In memoriam Klaus Huber.)
Heinz Holliger (*1939): Rechant für Klarinette solo (2008)
Iannis Xenakis (1922-2001): Charisma für Klarinette und Violoncello (1971)
René Wohlhauser (*1954):
Mira Schinak für Sopran, Flöte und Klavier (2006), auf lautpoetische Texte des Komponisten, Ergon 33, Musikwerknummer 1307
Gedankenflucht für Violoncello und Klavier (1995), Ergon 22
Trio Nr. 2 für Flöte, Klarinette und Violoncello (2017), Ergon 63, Musikwerknummer 1809, UA
Im lauteren Sein für Sopran, Bariton, Flöte, Klarinette und Violoncello (2017) , auf ein Gedicht des Komponisten, Ergon 64, Nr. 2, Musikwerknummer 1816, Klaus Huber in memoriam, UA

Mitwirkende:
Christine Simolka - Sopran
Tatiana Timonina - Flöte
Andriy Bandurin - Klarinette
Vladislav Smirnov - Violoncello
René Wohlhauser - Bariton, Klavier, Leitung

Tipp:
Bitte besuchen Sie diese Veranstaltung nur, wenn Sie Moderne Klassik (atonale und experimentelle Musik) lieben oder bereit sind, sich darauf einzulassen. Das Publikum und das Ensemble danken es Ihnen.

Tickets:
15,00 € | erm. 10,00 €

Weitere Informationen unter:
www.renewohlhauser.com



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    Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.
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