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Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin

Musikfest Berlin: St. Louis Symphony
(2)

Werke von Carter, Beethoven, Schönberg und Gershwin

Mi. 05.09.12 20:00 Uhr

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Musikfest Berlin: St. Louis Symphony

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Elliott Carter, Jahrgang 1908 und damit der älteste unter den berühmten Komponisten unserer Tage, schrieb seine Holiday Overture 1944. Er komponierte sie als Feiermusik, nachdem Paris von den Nazis befreit war. Die persönlichen Erinnerungen des Amerikaners waren noch frisch, schließlich hatte er wenige Jahre zuvor in Paris bei der legendären Kompositionslehrerin Nadia Boulanger studiert.

In den Fünf Orchesterstücken op. 16 aus dem Jahr 1909 hat Arnold Schönberg zum ersten Mal eine Harmonik ohne tonale Hierarchien, die „Emanzipation der Dissonanz“, wie er es nannte, in einem großen Klangapparat angewendet. Farbe wird zum Strukturelement: „Der Wechsel der Akkorde hat so sacht zu geschehen, dass gar keine Betonung der einsetzenden Instrumente sich bemerkbar macht, so dass er lediglich durch die andere Farbe auffällt“, schreibt Schönberg in der Partitur.

Als George Gershwin 1928 während seiner großen Europareise Station in Paris machte und seinen französischen Kollegen Maurice Ravel traf, bat er diesen, ihm Kompositionsunterricht zu geben. Ravel, der die Musik Gershwins bewunderte, weigerte sich kategorisch: „Warum wollen Sie ein zweitklassiger Ravel werden, wenn Sie ein erstklassiger Gershwin sein können?“ Er wolle nicht, dass Gershwin die Unmittelbarkeit seiner Melodie verliere. Trotz des dichten Reiseplans voller Musikaufführungen und Treffen mit berühmten Kollegen fand Gershwin Zeit, An American in Paris in seinen freien Stunden zu komponieren. Das Stück sei „die modernste Musik, die ich bisher versucht habe (…) im typisch französischen Stil, in der Art von Debussy und den Six (…) obwohl die Themen alle original sind“, so Gershwin.

Ein echtes amerikanisches Orchester aus einer Jazz-Metropole, das St. Louis Symphony unter der Leitung von David Robertson, spielt das Programm, das mit einem österreichischen und zwei amerikanischen Klassikern der Moderne aufwartet. Das St. Louis Symphony, ist nach dem New York Philharmonic das zweitälteste Orchester der USA. Bei Beethovens Violinkonzert treffen die amerikanischen Gäste beim Musikfest Berlin 2012 auf den Geiger Christian Tetzlaff.

Programm:
Elliott Carter [*1908]: Holiday Overture [1944, rev. 1961]
Ludwig van Beethoven [1770-1827]: Violinkonzert D-Dur op. 61 [1806]
Arnold Schönberg [1874-1951]: Fünf Orchesterstücke op. 16 [1909]
George Gershwin [1898-1937]: An American in Paris [1928]

Christian Tetzlaff Violine
St. Louis Symphony
David Robertson Leitung

Ergänzende Angebote:
Konzerteinführung um 19:00 Uhr

Tickets:

ab 22,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.berlinerfestspiele.de

(Foto: David Robertson © Scott Ferguson)



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