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Moderne Klassik in Berlin

musikfest berlin 2011
(10)

Philharmonia Orchestra London

Di. 06.09.11 20:00 Uhr

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musikfest berlin 2011

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Erst 1917 wurde Finnland ein eigenständiger Staat. Das Kalevala, eine im 19. Jahrhundert zusammengestellte Sammlung mündlich überlieferter Mythen, wurde lange vor der Erlangung der Souveränität zu einem wichtigen Referenzpunkt nationaler Identität. Jean Sibelius legte Texte des Kalevala seiner Chorkantate Kullervo zugrunde. Darin versucht er, einen Vokalstil auszuprägen, der den Sprachrhythmus des Finnischen aufgreift. Folklorezitate interessieren den Komponisten, dessen Werke die Vorstellung einer finnischen Nationalmusik nachhaltig prägen sollten, allerdings kaum: »Ein Tonkünstler, der ganz und gar von der Volksmusik seiner Heimat durchdrungen ist, muss natürlich eine ganz andere Einsicht in die Dinge haben, ganz andere Sachen hervorheben, seine Befriedigung in der Kunst auf eine ganz andere Weise suchen als die übrigen. Darin liegt zum großen Teil seine Originalität. In seinem Werk soll er – besonders was die Ausdrucksmittel anbelangt – soviel wie möglich vom Lokalen loskommen (…)«, notierte Sibelius schon früh.

Der finnische Komponist und Dirigent Esa-Pekka Salonen gehört zu jener Komponistengeneration, die erstmals aus dem als übermächtig empfundenen Schatten Jean Sibelius’ heraustreten konnten, unüberhörbar und konsequent. Mit Kaija Saariaho, Magnus Lindberg und anderen Komponisten gründete Salonen die Gruppe »Korvat auki!« (»Ohren auf!«), die internationale zeitgenössische Musik aufführte. Alle drei sind mittlerweile feste Größen im internationalen Musikgeschehen und zeigen, dass Finnland musikalisch mehr als nur Jean Sibelius zu bieten hat. Esa-Pekka Salonens Konzert für Violine und Orchester wurde von »seinem« Orchester, dem Los Angeles Philharmonic, dem er als Chefdirigent von 1992 bis 2009 ein unverwechselbares Profil verlieh, und der Solistin Leila Josefowicz uraufgeführt. »Ich habe versucht, in den vier Sätzen des Konzerts eine möglichst große Ausdruckspalette zu gestalten, von meditativen und statischen bis zu nostalgischen und herbstlichen Momenten.« Das ist die bescheidene Beschreibung eines Klangkosmos, der Assoziationen an Herzschläge, Sonnenaufgänge, die kalifornische Küste und urbanes Getriebe weckt, eine Instrumentalmusik, die moderne Mythen vereint.

Eine Art Heldenmythos aus den Zeiten des Rittertums evoziert Ferruccio Busoni in seiner »Geharnischten Suite«. Der Komponist widmete die Suite seinen finnischen Freunden in Helsinki, wo er von 1888 bis 1890 am Musikinstitut Klavier unterrichtete. Der erste Satz mit dem Titel »Prelude« ist Jean Sibelius zugeeignet. In der Widmung von Busonis Komposition steht der schwedische Name Helsingfors für Helsinki. Schwedisch war die Sprache der gesellschaftlichen Elite. Auch Jean Sibelius ist mit dem Schwedischen als Muttersprache aufgewachsen.

Programm:
Ferruccio Busoni [1866–1924]: Zweite Orchestersuite (Geharnischte Suite) op. 34a [1895–1903]
Esa-Pekka Salonen [*1958]: Konzert für Violine und Orchester [2009] Deutsche Erstaufführung
Jean Sibelius [1865–1957]: Kullervo / Symphonische Dichtung für großes Orchester, Soli und Chor op. 7 [1891]

Esa-Pekka Salonen Leitung
Leila Josefowicz Violine
Monica Groop Mezzosopran
Jukka Rasilainen Bass
Herren des Orphei Drängar
Cecilia Rydinger Alin Einstudierung
Philharmonia Orchestra London

Tickets:
78,00 € | 68,00 € | 58,00 € | 50,00 € | 44,00 | 37,00 € | 26,00 € | 15,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.berlinerfestspiele.de

(Foto: Esa-Pekka Salonen, Leitung / © Nicho Soedling)



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