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Klassik / Romantik - Kammermusik in Bonn

Musica Populi

Kammermusik-Matinée mit dem Ensemble Frequenza

So. 28.10.12 11:00 Uhr

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Die Kammerkonzertreihe "Matinée junger Künstler" ist eine Kooperation der Hochschule für Musik und Tanz Köln und des Collegium Leoninum Bonn und steht unter der Schirmherrschaft des Rektors der Hochschule, Professor Reiner Schuhenn. Die Matinée geht mit diesem Konzert in die fünften Saison.

Anna Karapetyan (Klavier)
Senne Coomans (Klarinette)
Arsenis Selalmazidis (Violine)

Programm:
Darius Milhaud (1892-1974) Suite für Klarinette, Violine und Klavier
Béla Bartók (1881-1945) Suite für Klavier op. 14
Robert Schumann (1810-1856) Romanze für Klarinette und Klavier op. 94

Pause

Charles Ives (1874-1954) Largo für Violine, Klarinette und Klavier
Claude Debussy (1862-1918) Sonate für Violine und Klavier
Aram Khachaturian (1903-1978) Trio für Klarinette, Violine und Klavier

Violine, Klarinette und Klavier – eine außergewöhnliche Triobesetzung, für die im 20. Jahrhundert viele große Komponisten Meisterwerke geschaffen haben, die im Zentrum der europäischen Musikentwickelung, aber auch in ganz unterschiedlichen Kulturkreisen standen. Ein sehr wichtiges Element ist dabei der Einbezug von Volksmusik, der schon immer Komponisten stark beeinflusst hat. Das Programm spürt dieser Wechselbeziehung nach.

Eingeleitet wird die Matinée von einem romantischen Vorspiel: der Romanze von Robert Schumann. Für ihn hatten Volkslieder einen hohen Stellenwert, so schreibt er in musikalische Haus- und Lebensregeln: „Höre fleißig auf alle Volkslieder, sie sind eine Fundgrube der schönsten Melodien und öffnen die den Blick in den Charakter der verschiedenen Nationen.“

Die Suite op. 14 ist eine der bedeutendsten Werke Béla Bartóks für Klavier. Die rhythmisch markant geformten Sätze haben tänzerischen Charakter. Obwohl Bartók häufig Elemente osteuropäischer Folklore verwendet, ist diese Suite eines der wenigen Stücke, die keinen Ursprung in der Volksmusik haben. Jedoch finden sich einige rumänische, arabische und nordafrikanische Einflüsse. Der erste Satz lässt an rumänische Tänze denken, im Verlauf nutzt er exotische Skalen wie die Lydische und Ganztonleitern. Darüber hinaus gibt es eine Zwölftonreihe im zweiten Satz. Im dritten Satz werden arabische Quellen verarbeitet, basierend auf musikalische Aufzeichnungen, die Bartók 1913 in Algerien gemacht hatte.

Volkslieder sind auch der Schlüssel zum Verständnis der Musik Khachaturians. Aram Khachaturian balanciert zwischen kaukasischer Folklore und sowjetischer Staatsraison. Als Grenzgänger zwischen „Ernster Musik“ und „Unterhaltungsmusik“ nimmt er eine besondere Stellung in der Musik des 20. Jahrhunderts ein. Er schreibt als nationaler Komponist. Charakteristisches Merkmal ist die transkaukasische Folklore und ihr ethnologischer Hintergrund, die wechselhafte Geschichte des Landes und nicht zuletzt die sowjetische Kulturideologie. Eine der Hauptforderungen der sowjetischen Kulturpolitik war eben die Volksnähe. Khachaturians Trio für Klarinette, Violine und Klavier ist ein früheres Werk aus seiner Studentenzeit. Schon hier findet sich eine starke Affinität zur armenischen Volksmusik, was später ein wichtiger kompositorischer Baustein wurde.

Das Largo Charles Ives’ stammt aus seiner zweisätzigen, unvollendeten 1. Violinsonate. Sie wurde von seinen ersten Biographen Henry und Sidney Cowell „Pre-First Sonata“ genannt. Ives hat sie in seiner Studienzeit begonnen zu komponieren und sie um 1901 in New York vollendet. Uraufgeführt wurde das Largo bei einem Orgelrecital in New York im Dezember 1901 von Edward Haesche. Wenig später bearbeitete Ives es für die Trio-Besetzung.

Die Sonate für Violine und Klavier von Claude Debussy wurde im Jahre 1916 komponiert. Von sechs geplanten Werken für verschiedene Instrumente konnte er allerdings nur drei fertig stellen, von denen die Violinsonate eines ist. Die Herausforderung des Duos für Violine und Klavier in dieser Violinsonate liegt in der Zusammenarbeit von Sinnen und Geist. Die zwei Instrumente fordern sich gegenseitig heraus doch ihre Auseinandersetzung bringt sie gleichzeitig mehr zusammen. Es ist ein Stück, das von tiefer Melancholie durchsetzt ist, ein Hauch von Phantasie, Freiheit und emotionaler Tiefe. Die Sonate ist Debussys letztes abgeschlossenes Werk.

Milhaud stammte aus einer wohlhabenden, alteingesessenen jüdisch-provenzalischen Familie. In Südamerika lernte er die brasilianische Folklore und Popularmusik kennen, die seine Musik stark beeinflussen sollte. Es erklingt ein feiner Dialog zwischen Violine und Klarinette in seiner lebhaften Suite. Die dynamischen, beweglichen Melodien und Rhythmen, die Harmonien und deutlichen Anklänge an den Jazz in diesem Werk stellen eine heitere, mediterrane Stimmung dar.

Beiprogramm: Darf es etwas mehr sein?
Nachgefragt 1 – Der schwierige Einstieg in den Beruf des Musikers – wir diskutieren mit den drei Musikerinnen!

Tickets:
15,00 € | erm. 12,00 €

Weitere Informationen unter:
www.euterpe-management.de

(Bild: Arsenis Selalmazidis, Violine)

 

Terminverschiebung vom 07.10.12 auf den 28.10.2012



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