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Das Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival
Show in Berlin

Das Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival

Für alte koreanische Musik – und mehr

Sa. 24.09.22 14:00 Uhr

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Das Ensemble Jeong Ga Ak Hoe [etwa: Musikgruppe des wahren Gesangs] aus Seoul ist die wichtigste NGO der traditionellen Musik in Korea und erforscht die historische Spielpraxis ebenso wie es versucht, eine Fortsetzung der alten
Musik in die Gegenwart zu schaffen und neue                                                                                              Publikumsgruppen zu erschließen. 

Unser Festival gibt den Hörer*innen die Möglichkeit, einige Schlüsselwerke der sogenannten traditionellen Musik Koreas in ganzer Länge kennenzulernen und sich in die Klänge, Konzepte und Formen einzuhören. Aus westlicher Sicht erscheint sie experimentell und klanglich weitab von westlicher Tonalität und glattem Klang.

Anders als in der westlichen Musik existieren von den verschiedenen Gattungen jeweils nur wenige Werke, mitunter nur eines, diese aber sind von Gelehrten und Ausführenden der Musik, der Philosophie und der Staatskunde über viele Generationen hin optimiert worden. Die Persönlichkeiten dahinter blieben aber meistens anonym.

Das Programm wird ergänzt durch zwei Werke neueren Ursprungs, „Pungryujae“ (am 25.09.) von Yoon Hye Jin, die eine der wenigen Komponist*Innen in Korea ist, ist, die die alten Konzepte weiterdenkt und „Klangfeld 1 für neun koreanische Instrumente“ (am 23.09.) von Erhard Grosskopf, dessen prozessuale und in Zeitschichten verlaufende Musik von jeher eine überraschende Verwandschaft zu der stoischen Musik der alten koreanischen Aristokratie hatte.

 

Programm am Samstag, 24.09.2022:

19:30 Uhr Liederzyklus Yeochang Gagok

Kim Yoonseo, Gesang und das Ensemble Jeong Ga Ak Hoe, Seoul
Der Begriff Gagok stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Liedkunst aber geht weit ins 16.Jahrhundert zurück und war langsamen, evolutionären Wandlungen unterworfen. Von drei Grundformen langsamen, mittleren und schnellen Tempos ist heute nur noch die schnelle vorhanden, die wir allerdings auch als sehr langsam empfinden. Es gibt zwei Gagok-Zyklen, eine für männliche Stimme (Namchang-Gagok) mit 27 Liedern und eine für Frauenstimme (Yeochang-Gagok) mit 15 Liedern, welches in diesem Konzert komplett erklingt.

Die Lieder, die aus einem Vorspiel, einem Zwischenspiel und zwei Gesangsabschnitten bestehen, folgen traditionell ohne Unterbrechung aufeinander, und um jede Irritation zu vermeiden, projizieren wir die Texte simultan. Die Zuordnung der bestürzend schönen Gedichte zu den Gesangsmelodien und ihrer instrumentalen Begleitung ist jedoch relativ neu. Noch im 17. und 18. Jahrhundert konnte praktisch jedes Sijo-Gedicht als Text genommen werden. Wegen des langsamen Tempos, der Fragmentierung der Worte in einzelne, langgezogene Laute, die besonders im Yeochang-Gagok überaus kunstvolle Stimmführung mit weiten Vibratos, großen Tonsprüngen, Überschlagen und Verschlucken der Stimme mußte die Kenntnis der Texte bei den Hörer*innen vorausgesetzt werden. Äußerlich scheinen die Texte in konfuzianischer Mäßigkeit leidenschaftliche Gefühle auszudrücken; gleichzeitig sind sie aber voller heute unverständlicher Anspielungen auf Politik, Geschichte oder Ereignisse bei Hofe.
Gagok ist Ensemblemusik. „Nur Kutscher singen mit offenem Mund“; wurde den Schülerinnen dieses Gesangsstils eingeschärft. Die Stimme integriert sich bescheiden in das geordnet heterophone Gesamtgeschehen und reizt so die überraschenden Schönheiten von Schwebungen und klanglichen Reibungen aus.

Besondere Hinweise:
Bitte beachten Sie die Hygieneregeln vor Ort.

 

Tickets:
12,00€

Weitere Informationen, Termine und Tickets:

www.ufafabrik.de


Foto © JGAH Seou



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    Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.
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