Theater in Berlin

Dreck

So. 14.04.19 20:00

Von Robert Schneider

3 x 2 Freikarten

Das Stück „Dreck“ von Robert Schneider stammt aus der Zeit, als die sogenannte
„Flüchtlingskrise“ nicht einmal vorstellbar war, genauso undenkbar war vor 25 Jahren die
Möglichkeit der Entstehung einer Partei, die mit offen ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Parolen in alle 16 Landtage der Bundesrepublik einzieht und in der laufenden Legislaturperiode im Bundestag bereits vertreten ist.


Sad ist Araber. Er ist illegal in Deutschland. Täglich muss er achtundfünfzig Lokale ablaufen und Rosen verkaufen, um sein Lebensunterhalt zu finanzieren, jede Nacht zwölf Kilometer. Dabei begegnet er jeden Tag Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen und der Kampf dagegen scheint so aussichtslos zu sein, dass Sad einen Teil von sich aufgibt: Seinen Stolz und seine Selbstachtung. In dem Elend, in dem er sich befindet, hat der andere Teil von ihm kaum eine Chance zu überleben. Trotzdem bricht sein wahrer Charakter manchmal durch.


Mitwirkende:
Regie/Ausstattung: Oleg Mirzak
Schauspiel: Timur Isik


Tickets:
12,00 € | erm. 8,00 €


Weitere Informationen unter:
www.theateruntermdach-berlin.de


Foto © Enrico Kusnady

Tickets

12.00 €

Veranstaltet durch

Theater unterm Dach

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MCH743

Geschrieben von MCH743

am Mo. 28.01.19 12:13

Theater in Berlin

Dreck
Do. 24.01.19 20:00

Von Robert Schneider

Das Thema in diesem Ein-Personen-Theaterstück ist immer noch aktuell. Der Schauspieler Timur Isik hat diesem ausländischen Rosenverkäufer, der illegal in Deutschland ist und die deutsche Kultur verehrt, aber als Ausländer verachtet wird, sehr gut Gestalt verliehen. Sehr sehenswert und zu empfehlen.

Hagen1

Geschrieben von Hagen1

am Fr. 25.01.19 11:56

Theater in Berlin

Dreck
Do. 24.01.19 20:00

Von Robert Schneider

Ein Stück - gespielt von nur einem Schauspieler, der in seiner Rolle als ünerwünschter Ausländer versucht, sich in der fremden Gesellschaft zurechtzufinden, dabei versucht, so wenig wie möglich aufzufallen, aber immer wieder auf Ablehnung stößt und dabei doch versucht. Toll gespielt, gutes akzentuierte Licht- und Tonsequenzen und mit einer Stunde Spielzeit völlig OK.

Entdeckerin74

Geschrieben von Entdeckerin74

am So. 13.03.22 09:40

Theater in Berlin

Forschungen eines Hundes
Fr. 11.03.22 20:00

Franz Kafka in einer Bearbeitung

Das Bild mit der Hundemaske hatte einen anderen Anschein vom Stück geweckt. Die Maske kam leider nicht vor. So musste man "umdenken" bzw. sich langsam hineindenken. Es war mehr oder weniger ein ungewöhnlicher Monolog, sehr philosophisch, mit humorvollen Details. Im Theater gibt es nun leider keine Pausen, die man beim Lesen von Kafka einlegen könnte, um zwischendurch über die Sätze nachzudenken. Deshalb war es etwas viel auf einmal, zumal es nur einen Darsteller gab.