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Ausstellungen in Frankfurt am Main

Erinnerung – Bild – Wort
(1)

Arnold Daghani und Charlotte Salomon

Mi. 09.01.13 10:00 Uhr - 20:00 Uhr

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Erinnerung – Bild – Wort

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Wie erzählen jüdische Künstler von ihrem Leben und der Verfolgung unter der NS-Diktatur? Können ihre Werke zugleich beides sein: Zeitdokumente und Kunstwerke? Die Ausstellung vereint erstmals die Arbeiten der beiden sehr verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten in einer gemeinsamen Präsentation und veranschaulicht so zwei unterschiedliche, vielschichtige Konzepte historischer Narrative. Zugleich wollen wir die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen künstlerischen Stilmittel richten, die – besonders im Verhältnis von Text und Bild oder der Vorstellung eines künstlerischen Archivs – auffällige Parallelen zu denen der zeitgenössischen Kunst aufweisen.

Charlotte Salomon (1917-1943) wurde trotz ihrer jüdischen Herkunft noch 1935 an der Kunsthochschule in Berlin-Charlottenburg aufgenommen. 1939 emigrierte sie nach Frankreich, wo sie bei ihren Großeltern bei Nizza lebte. Nach der Besetzung Südfrankreichs 1943 wurde sie nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Zwischen 1940 und 1942 malte Charlotte Salomon über 1.300 expressive Gouachen, von denen sie rund 800 ausgewählt und nummeriert hat. Unter dem Titel Leben? Oder Theater? erzählen sie  in dramatisch und künstlerisch überhöhter Form ihr Leben und ihre Familiengeschichte von 1913 bis 1942. 1961 wurde Leben? Oder Theater? erstmals öffentlich gezeigt. Die Wanderausstellung wurde inzwischen weltweit in rund 60 Städten präsentiert. Allerdings war die Rezeption von Salomons Arbeiten zunächst stark von ihrem persönlichen Schicksal dominiert, sie galt als eine Art malende Anne Frank. Erst in den letzten Jahren wird ihr Werk auch im Kontext der Avantgardekunst wahrgenommen: So werden auf der diesjährigen Documenta Arbeiten von Charlotte Salomon neben Werken zeitgenössischer Kunst präsentiert.

Arnold Daghani (1909-1985) stammte aus einer deutschsprachigen jüdischen Familie in der Bukowina. 1942 wurden Daghani und seine Frau Nanino in das Zwangsarbeitslager Michailowka in der Südwestukraine deportiert. Im Juli 1943 gelang ihnen die Flucht, nur wenige Monate bevor das Lager liquidiert wurde. Daghanis Tagebuch aus Michailowka wurde auf Rumänisch, Deutsch und Englisch veröffentlicht. Es löste in den sechziger diverse Ermittlungsverfahren gegen Nazi-Verbrecher aus. Hinter der aufsehenerregenden historisch-politischen Wirkung des Tagebuchs trat aber lange Zeit die Bedeutung des malerischen Werks von Daghani zurück. Noch im Lager Michailowka fertigte er (neben „Auftragsarbeiten“ für Wachposten und Ingenieure) heimlich mehr als 50 Zeichnungen und Aquarelle an, die die Zustände im Lager schildern. Diese Blätter bildeten den Ausgangspunkt für zwei umfangreiche Alben (1942 1943 And Thereafter und What a Nice World), die er immer wieder überarbeit und ergänzt hat. Neben weiteren Zeichnungen fügte er Kommentare sowie dokumentarisches Material aus den Ermittlungsverfahren gegen die Kriegsverbrecher ein.

Ausstellungsdauer:
12. Oktober 2012 – 03. Februar 2013

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 10:00 bis 20:00 Uhr

Tickets:
4,00 € I erm. 2,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.juedischesmuseum.de

Foto: Charlotte Salomon, aus: ”Leben? oder Theater?“, 1940-42, Joods Historisch Museum, Amsterdam,
© Charlotte Salomon Foundation, Amsterdam, Charlotte Salomon®



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