Schloss Nossen
Das Kombiticket des Schlossbetriebs Nossen/Altzella ermöglicht Ihnen den rabattierten Eintritt in beide Museen und historischen Anlagen, die nur 3 km voneinander entfernt liegen.
Das Schloss Nossen präsentiert sich heute als „kleiner Bruder“ des Schlosses Moritzburg, auch wenn die Gesamtanlage überwiegend im Stil der Renaissance errichtet wurde. Die sächsischen Kurfürsten hielten hier Reise- und Jagdlager und feierten rauschende Feste im Westflügel, während in den übrigen Schlossteilen Amt und Gericht saßen. Bis 1540 befand sich an Stelle des Schlosses eine alte Ritterburg auf dem Felssporn über der Mulde, in dem bis zur Reformation der Abt von Altzella seinen Sitz und Rückzugsort hatte.
Das Schloss dient heute als Veranstaltungsort und Museum. Ausstellungsräume befinden sich in einem kleinen Teil des Schlosses sowie Wohnungen im restlichen, nicht leer stehenden Teil der Anlage. Das Museum stellt die wechselvolle Schloss- und Amtsgeschichte sowie die Gastbesuch der Gräfin Cosel und Napoleon Bonapartes vor, sowie die Familiengeschichte des Adelsgeschlechts „von Schönberg“, das eine wichtige Rolle in der sächsischen Geschichte spielte.
Besonderes Highlight ist dieses Jahr die Sonderausstellung „Auf der falschen Seite. Die Teilung Sachsens
1815 und der sächsische Adel“ vom 26.04. bis 11.10.2015 in den
Prinzenkammern von Schloss Nossen.
Klosterpark Altzella
Die ehemalige Zisterzienserabtei Marienzell, heute Altzella, war im Mittelalter das bedeutendste Kloster in der Region und wurde vom damaligen Markgrafen der Mark Meißen, Otto von Wettin, genannt Otto der Reiche gestiftet. Um 1800, lange nachdem das Kloster in Folge der Reformation geschlossen wurde, legte der Hofgärtner Hübler im Auftrag des Kurfürsten einen romantischen Landschaftspark im englischen Stile an, in den er die Ruinen des Klosters mit einbezog. Noch heute beeindruckt dieser Landschaftspark zwischen den Ruinen mit meterhohen Buchen – so wie Caspar David Friedrich ihn schon malte.
Im einstigen Konversenhaus mit mittelalterlichem Bibliothekssaal befinden sich Ausstellungen zur Bau- und Ordensgeschichte. Ein Film in der Schreiberei informiert multimedial über die Entstehung des Klosters und rekonstruiert die einst mächtige Anlage. Der einstige Bibliothekssaal, in dem noch heute Konzerte statt finden, beherbergt seit 2012 eine Sonderausstellung zum „Sachsenspiegel“ des Eike von REpgow – dem ersten mittelalterlichen Rechtsbuch, das in deutscher Sprache geschrieben wurde. Und vermutlich in Altzella entstand.
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Schloss Nossen und Klosterpark Altzella werden als ein Schlossbetrieb verwaltet. Sie gehören zur Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, die ihren Sitz in Dresden hat.
Sommeröffnungszeiten vom 28. März bis zum 01. November 2015:
Dienstag - Freitag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr
Tickets:
Eintritt 6,00
Euroermäßigter Eintritt 3,00 Euro
2 Erwachsene und max. 4 Kinder 14,00 Euro
1 Erwachsene und max. 2 Kinder 8,00 Euro
Gruppentarif (ab 15 Personen) 5,00 Euro
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.kloster-altzella.de
www.schloss-nossen.de