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Galerien & Ausstellungen in Dresden

Animation-disc-o

Eine Ausstellung des Deutschen Instituts für Animationsfilm

So. 21.09.14 10:00 Uhr

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Animation-disc-o

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1832 war die Animationswelt noch eine Scheibe. Bilder und Ornamente wurden als Bewegungsfolge auf Pappe gezeichnet. Drehte der Betrachter diese Scheibe, so gerieten die rotierenden Bilder scheinbar in Bewegung. So nüchtern das gerade entdeckte optische Prinzip, so uncharmant der Name für das neue Medium: Phenakistiskop. Allerdings führte die Faszination für die zum Leben erweckten phantastischen Welten schnell zu Namen, die mehr Neugier weckten. Das „Wunderrad“ zeigte Kröten spuckende Fratzen, artistische Wunder, pochende Herzen, komische Szenen und psychedelische Muster. Die Macher agierten zwischen Wissenschaft, Kunst und Unterhaltung. Die Scheiben waren ein Heimkinozum in die Hand nehmen, käuflich zu erwerben wie heutzutage eine DVD und nichtzuletzt der unmittelbarste Ursprung des Animationsfilms.

Derzeit erlebt das Wunderrad eine erstaunliche Renaissance. Künstler wie Reuben Sutherland, Theodore Ushev und Clemens Kogler nutzen das historische Medium für ihre Kurzfilme, Musikvideos und Live-Performances. Die Nähe zur aktuellen Musikkultur rührt u.a. von zwei Einschränkungen des Wunderrads her: eine sehr begrenzte Anzahl von Bildern (6 bis 32) sowie dass Anfangs- und Schlussbild der Bildfolge gleichartig sind, um den Beginn und das Ende einer Szene zusammenzuführen. Erzählt wird in kurzen Loops – dem Grundbaustein von Popmusik mit ihren Repetitionen in Beat und Klang. Zudem können Scheiben heutzutage neben Bewegtbildern auch Klänge wiedergeben. Picturediscs und Plattenspieler liefern den Groove und drehen das Wunderrad für die Animation-disc-o.

Ein Seitenpfad: Auch der durch seine Serienfotografien von Bewegungen von Menschen und Tieren bekannt gewordene Brite Eadweard Muybridge nutze das Wunderrad zur Demonstration. In einigen Versuchsanordnungen nahm er sogar das „Time-Slicing“, eine 360°- Kamerafahrt um einen in der Zeit eingefrorenen Bewegungsmoment, vorweg, mit dem heute Künstler wie Michiel van Bakel kreativ arbeiten und das bei Actionszenen in vielen Kinohits fasziniert.

Ausstellungsdauer:
18. April 2013 – 02. November 2014

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 9:00-17:00 Uhr
Sa, So, Feiertag: 10:00-18:00 Uhr

Tickets:
5,00 € | Erm.: 4,00 €
GRUPPEN AB 10 PERSONEN 4,50 € | Erm. 3,50 €
FAMILIE maxi: 2 Erwachsene / ab 1 Kind (bis 16 Jahre): 12,00 €
FAMILIE mini: 1 Erwachsener / ab 1 Kind (bis 16 Jahre): 7,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.diaf.de



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