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Dokumentarfilm in Köln

trust WHO - Ein Film von Lilian Franck

+ Filmgespräch mit der Regisseurin

Do. 01.03.18 20:00 Uhr

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trust WHO - Ein Film von Lilian Franck

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Synopsis
Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die Rolle der WHO wurde bei diesen gesundheitlich relevanten Krisen auf unterschiedliche Weise kritisiert. Teilweise wurde ihr zu große Nähe zur Lobby der Wirtschaftsinteressen, dann wieder eine deutliche Überschätzung der Gefahr bis hin zu Vorwürfen der Panikmache vorgeworfen. Es ging aber auch um Verharmlosung der Gefahren und Untätigkeit, wo Handeln erforderlich gewesen wäre wie in Fukushima.

Betrachtet man diese großen globalen Krisen aus der zeitlichen Distanz und jenseits der aktuellen Diskussionen, muss man feststellen, dass sich die WHO in einer tiefen Krise befindet. Ihr fehlt es an Geld und Handlungsmöglichkeiten, an klar formulierten Zielen und an Transparenz. Und ihre Entscheidungen in wichtigen Momenten helfen am Ende oft weniger den Opfern und Patienten, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie.

Lilian Franck hat in trust WHO exklusive und intensive Gespräche mit allen zurzeit des Drehs relevanten Verantwortlichen der WHO führen können. Zudem traf sie ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower, die einen tiefgreifenden Einblick in die Strukturen der WHO zu ermöglichen und die Kräfte benennen, die Einfluss auf die WHO nehmen und ihre Arbeit erschweren.

trust WHO ist eine sehr persönliche Investigation von Lilian Franck, die als Dokumentar-filmerin und auch als verantwortliche Mutter wissen will, ob eine weltweit agierende Organisation wie die WHO ihrer Aufgabe und Verantwortung überhaupt noch gerecht werden kann. Sind die Abhängigkeiten von den großen Geldgebern – seien es Staaten oder private Stifter – unabdingbar oder blockieren sie die eigentlichen Aufgaben der WHO?

Lilian Franck verfolgt diese Frage mit einer beharrlichen Konsequenz.

Als Filmemacherin mit kleinem Team und einem persönlich formulierten Anliegen, gelangt sie weit in die Organisationsstruktur der WHO hinein und kann die verantwortlichen Akteure zu erstaunlichen Stellungnahmen bewegen und aufzeigen, wie die WHO um ihre Zukunft kämpfen muß.

Die Protagonisten

Tabakskandal

Thomas Zeltner (Bern, Schweiz) war bis 2010 Direktor des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und treibende Kraft hinter der 2000 durchgeführten WHO-internen Untersuchung "Strategien der Tabakkonzerne zur Unterminierung der Tabakkontroll-Aktivitäten der WHO". 2006 wählt ihn das Schweizer Wirtschaftsmagazin unter die zwölf Schweizer mit dem größten politischen Einfluss.

Robert James Parsons unabhängiger amerikanischer Journalist in Genf, der seit über 20 Jahren über die WHO berichtet, u.a. für die New York Times, La Monde diplomatique und den Courier (Genfer Lokalzeitung). Er hat damals den Tabakskandal hautnah mitverfolgt und darüber berichtet. Wegen seiner kritischen Berichterstattung verlor er vor fünf Jahren seine UN Akkreditierung.

Douglas Bettcher, WHO Direktor der Abteilung für nicht-übertragbare Krankheiten und in diesem Rahmen zuständig für die Anti-Tabak Aktivitäten der WHO.

Schweinegrippe

German Velasquez (Genf, Schweiz) verlässt nach 18 jähriger Dienstzeit 2010 die WHO wegen ihrer H1N1-Strategie. Er kritisiert die private Finanzierung der Institution und kämpft für ihre Unabhängigkeit. Heute arbeitet er beim South Centre einer zwischenstaatlichen Organisation.

Wolfgang Wodarg bringt die WHO im Jahr 2010 wegen Korruptionsvorwürfen bezüglich der Schweinegrippe vor den Europarat. Der SPD Politiker gehörte bis 2009 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Flensburg–Schleswig dem deutschen Bundestag an. Außerdem gehörte er der Parlamentarischen Versammlung des Europarates an. Zurzeit ist er im Vorstand von Transparency International für das Gesundheitswesen zuständig.

Prof. Dr. Albert Osterhaus gilt als einer der weltweit erfah-rensten Virologen. ‚Dr. Flu’ ist seit 2000 Präsident der European Scientific Working Group on Influenza, welche die Entscheidung der WHO im Umgang mit der Pandemie maßgeblich beeinflusste. Seit 2009 wurden Vorwürfe gegen Osterhaus laut, "er schüre aus wirtschaftlichem Eigeninteresse an der Entwicklung eines Impfstoffs die Angst vor einer Pandemie". Der niederländische Gesundheitsrat ermittelt gegen ihn.

Marie-Paule Kieny ist als Assistant Director General in der Führungsriege der WHO. Im Jahr 2009 war sie zuständig für die Schweinegrippe und die Impfstoffentwicklung dafür. Sie war Teil der damaligen WHO-Arbeitsgruppe zur Schweinegrippe.

Finanzierung der WHO

Margaret Chan Generaldirektorin der WHO bis 2017.

Hermann Gröhe Deutscher Gesundheitsminister. Ist für eine Erhöhung der WHO-Grundbeiträge der Mitgliedsstaaten.

Bill Gates aus Medina am Lake Washington (USA). Der zweitreichste Mann der Welt unterhält zusammen mit seiner Frau die Stiftung BMGF (deren Mittel höher sind, als ein Jahresbudget der WHO ist), die außer an die WHO u.a. auch Geld für die Entwicklung von Impfstoffen spendet. Er besitzt außerdem Aktien an Pharmafirmen wie Johnson & Johnson, Sanofi-Aventis und GlaxoSmithKline.

Fukushima Katastrophe/Tschernobyl

Naoto Kan (Tokyo) ehemaliger Premierminister von Japan, der während der Fukushima Katastrophe im Jahr 2011 zuständig für das Krisenmanagement war.

Alison Katz (Genf, Schweiz) arbeitet 18 Jahre lang als Texterin für die WHO und kann daher interne Infos über die Organisation liefern. Drei Wochen nachdem sie im Jahr 2005 einen internen WHO Streik organisiert, wird sie entlassen. 700 Mitarbeiter legten damals ihre Arbeit nieder, um gegen interne Korruption zu demonstrieren. 2007 schreibt sie einen offenen Brief an Dr Margaret Chan, der sich schnell im Internet verbreitet. Sie gründet außerdem den Verein „Independent WHO“, der gegen das WHO/IAEO Abkommen kämpft und jeden Tag Mahnwache vor dem WHO-Hauptsitz in Genf hält. Außerdem gehört sie „People’s Health Movement“ an und ist Autorin zahlreicher Artikel, welche die Kommunikationstrategie der WHO bezüglich der Tschernobyl- und Fukushima-Katastrophe kritisiert.

Shunichi Yamashita, Berater der japanischen Präfektur Fukushima, Professor an der Universität von Nagasaki. Er war dadurch aufgefallen, dass er den Menschen einreden will, bis zu einer Strahlendosis von 100 Millisievert pro Jahr bestehe keine Gesundheitsgefahr.

Maria Neira WHO Direktorin für öffentliche Gesundheit und Umwelt. Sie war während der Fukushima-Katastrophe zuständig für das Krisenmanagement der WHO.

Weitere Informationen unter:
www.realfictionfilme.de



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