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Dokus in Berlin

UFA FILMNÄCHTE
(6)

Double Feature

Do. 16.08.12 20:30 Uhr

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UFA FILMNÄCHTE

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Berlin – Die Sinfonie der Grosstadt (1927):

Mit „Berlin – Sinfonie einer Grosstadt“ orientierte sich Walther Ruttmann an Vorbildern des sogenannten Montagefilms, wie ihn Sergej Eisenstein, Wsewolod Pudowkin und vor allem Dziga Vertov während der 1920er Jahre in der Sowjetunion entwickelten. Der Tonalität großstädtischen, scheinbar chaotischen Treibens verleiht Ruttmann eine Form und einen Rhythmus, die an aktuelle Videoclips denken lassen.

Der Film beginnt mit einer morgendlichen Bahnfahrt durch Wiesen, Lauben- und Wohngebiete hinein in die Viermillionen-Metropole. Dort erwacht zaghaft das Leben: Arbeiter der Frühschicht begegnen den letzten Nachtschwärmern, Kinder eilen zur Schule, Angestellte ins Büro. Überall brandet Verkehr, strömen Passanten.

Später dann hektisches Mittagessen in Schnellrestaurants, reiche Touristen, Bettler, Geschäftsleute. Auf den nachmittäglichen Berufsverkehr schließlich folgen die nächtlichen Vexierbilder von Amüsiertempeln rund um die Gedächtniskirche.

Bei der Realisierung seines Berlin-Portraits zielte Ruttmann auf die Verschmelzung visueller und akustischer Ebene ab. Dieses Vorhaben gelang dank Edmund Meisel (1894-1930), der die Musik des Films komponierte. Der in Wien geborene, seit 1911 in Berlin ansässige Konzert- und Operndirigent, wurde bereits 1926 durch seine Aufsehen erregende Begleitmusik zu Sergej Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“ einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Wie in Eisensteins Revolutionsdrama tritt auch in Ruttmanns „Berlin - Die Sinfonie der Großstadt“ die Musik gleichberechtigt neben den Film und verschmilzt mit ihm zu einem Gesamtkunstwerk.

live begleitet vom Neuen Kammerorchester Potsdam

Regie: Walther Ruttmann
Drehbuch: Walther Ruttmann, Karl Freund
Musik: Edmund Meisel
Schnitt: Walther Ruttmann
Kamera: Raimar Kuntze, Robert Baberske,
Lázló Schäffer
Uraufführung: 23.9.1927

Berlin: Sinfonie einer Großstadt (2002):

Thomas Schadt hat mit „Sinfonie einer Großstadt“ eine Klang- und Bildsinfonie geschaffen, in der Bild und Ton gleichberechtigt nebeneinander stehen. Wie einst Walther Ruttmann im Original, spürt auch Schadt einem Tagesablauf folgend dem Phänomen „Stadt“ nach . Er findet es an so unterschiedlichen Orten wie der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem Brandenburger Tor in der Silvesternacht, bei der Raubtierfütterung im Zoo oder ganz einfach in der Beobachtung von Menschen bei der Arbeit oder in der Freizeit.

Unter Beibehaltung verschiedener dramaturgischer Grundprinzipien des Originals, wie etwa der, jede Einstellung des Films einer sinfonischen Gesamtstruktur unterzuordnen und gedreht in 35 mm schwarzweiß sucht die Neuverfilmung ihre eigene, in sich geschlossene Erzähldramaturgie. Eine neue, ausschließlich für diesen Film komponierte Musik von Helmut Oehring und Iris ter Schiphorst, eingespielt vom Symphonieorchester des SWR unter Leitung von Kurt Klutting, gestaltet die Tonebene.

Drehbuch, Regie, Schnitt: Thomas Schadt
Musik: Helmut Oehring, Iris ter Schiphorst
Produktion: teamWorx
Produzent: Nico Hofmann
Dreharbeiten: 31.12.2000 – 31.12.2001

Tickets:
10,00 €

Weitere Informationen & Tickets unter:
www.ufa-filmnaechte.de



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