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Workshops in Berlin

12. Marxherbstschule

Kolonialismus und Sklaverei

Fr. 25.10.19 15:00 Uhr

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12. Marxherbstschule

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Die 12. Marx-Herbstschule widmet sich den Themen Kolonialismus und Sklaverei. Beide Themen hat Marx vor allem im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit behandelt, ansonsten aber nur fragmentarische Überlegungen hinterlassen. Eine systematische Analyse der Stellung des Kolonialismus in der kapitalistischen Produktionsweise ist zwar geplant gewesen, aber nicht mehr realisiert worden.

Marx‘ Artikel in der New York Daily Tribune über die Zustände insbesondere in den asiatischen Kolonien haben viel Kritik erhalten. Vor allem im Rahmen der Dekolonialiserungsprozesse nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Marx „Eurozentrismus“ vorgeworfen: Letztlich habe er die kapitalistische Produktionsweise für die einzig fortschrittliche gehalten und fast nur Europa im Blick gehabt.

Bei dem Thema Sklaverei ist die Debatte zwar nicht so kontrovers verlaufen, das Thema selbst ist aber nicht weniger interessant. Marx lehnte die Sklaverei entschieden ab und forderte ihre Abschaffung, stellte ihr jedoch die „freie Lohnarbeit“ nicht als Ideal gegenüber. Vielmehr kritisierte er die „Lohn-Sklaverei“: Auch wenn die Arbeitskraft im Kapitalismus formal frei sei, so bedeute diese Freiheit doch gerade einen Zwang zur Arbeit. An die Stelle persönlicher Herrschaftsverhältnisse trete „der stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse“.

Die Arbeitsgruppen werden sich mit den Passagen zur Lohn-Sklaverei aus Marx‘ Kritik der politischen Ökonomie beschäftigen, aber auch mit der ökonomischen und historischen Rolle des Sklaverei-Systems.

Des Weiteren werden die AGs die so genannten „Indien-Artikel“ diskutieren, auf die sich der Vorwurf des Eurozentrismus vorrangig bezieht, sowie die weiteren Entwicklungen und die Veränderungen, die sich zu dem Thema Kolonialismus in späteren Texten von Marx finden.

Welche Antworten auf die postkoloniale Kritik an Marx gegeben werden können, diskutieren wir am Samstagabend mit Vivek Chibber. Am Sonntag schließlich stellt Eun-Jeung Lee einerseits Marx‘ Kritik des Kolonialismus vor, anderseits geht sie auf Marx‘ überholtes Asienbild ein.

Die Marx-Herbstschule wird zweisprachig sein: Alle Vorträge und Diskussionen werden simultan übersetzt (Deutsch/Englisch), zudem gibt es eine Arbeitsgruppe in englischer Sprache.

Programm:
www.helle-panke.de

Tickets:
2,00 €

Weitere Informationen, Termine und Tickets:
www.helle-panke.de




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