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Bischofsgartenstraße 1
50667
Köln
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Das Violoncello sei »ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt« – diese gravierenden Vorbehalte stammen von niemand anderem als Antonín Dvořák. Er widmete dem Instrument 1894 ein eigenes sinfonisches Bravourstück, mit dem er sich selbst Lügen strafte, wird es doch heute als eines der schönsten Solokonzerte überhaupt geschätzt. Solist des cellokonzerts mit seinem markanten böhmischen Tonfall, das in Tschechien kurzerhand als "Dvořáks Zehnte" geadelt wurde, ist Bonian tian. Der Ausnahme-Cellist, der allein im vergangenen Jahr drei internationale Wettbewerbe gewann, ist seit 2010 Solo-Cellist des Gürzenich-Orchesters. Am Pult steht Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz, dem insbesondere die junge Komponistenavantgarde am Herzen liegt, darunter der Brite Thomas Adès, dessen 2011 in Miami urauf geführtes "Polaris" als Deutsche Erstaufführung erklingen wird: ein Werk, das "den Zuhörer durch seine Eloquenz und formale Durchsichtigkeit wie auch die Kombination aus historischem Widerhall und äußerster Neuartigkeit gefangen nimmt", so ein Rezensent. Fast wäre Beethovens sinfonischer Erstling eine ganz spezielle Verbindung mit Köln eingegangen, war doch zunächst als Widmungsträger der Fürsterzbischof ausersehen. Dessen überraschendes Ableben ließ dann aber Baron van Swieten diese Ehre zuteilwerden. In seiner 1800 uraufgeführten 1. Sinfonie erlaubte sich der 30-jährige Beethoven bereits so manche Kühnheit und Provokation gegenüber der Haydn-Mozart-Tradition – nicht umsonst taufte ihn die Romantik "Prometheus der Töne".
Programm:
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Thomas Adès: "Polaris" für Orchester Deutsche | Erstaufführung
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Bonian Tian Violoncello
Gürzenich-Orchester Köln
Markus Stenz Dirigent
Tickets:
9,00 bis 34,00 €
Ergänzende Angebote:
Konzerteinführung um 19:00 Uhr
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.guerzenich-orchester.de
www.koelner-philharmonie.de
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Nachtauge schreibt am Do. 07.03.13 08:15 zur Veranstaltung
Gürzenich-Orchester Köln : Sehr schönes Konzert. Beeindruckend die große Anzahl an Musikern in einem stimmigen Ganzen zu erleben. Die einzelnen Stücke waren sehr verschieden, erforderten die ganze Aufmerksamkeit. Ein Hochgenuss war das Chopinstück, gespielt von Nelson Freire Hilfreich? (0) (0) -
SalamanderTT schreibt am Mi. 06.03.13 12:58 zur Veranstaltung
Gürzenich-Orchester Köln : Wie meine Vorredner schon schrieben ein ausgezeichnetes Sinfoniekonzert. Dem ist wenig hinzuzufügen.
Wir waren diesmal auch bei der Einführung um 19h - sehr empfehlenswert. Werde ich demnächst immer wahrnehmen, wenn ich es zeitlich schaffe. Hilfreich? (0) (0) -
Klimperkasten schreibt am Mi. 06.03.13 12:42 zur Veranstaltung
Gürzenich-Orchester Köln : Es war ein lohnenswertes Konzert. Besonders gut gefallen haben uns die Stücke von Chopin und von Ravel. Das Stück "Tagesanbruch" von Ravel war traumhaft. Ebenso die Ausführung des Gürzenich Orchesters. Die neueren Kompositionen /Interpretationen waren gewagt und dennoch interessant. Ich war jedoch froh, dass den experimentellen, schrägen Stücken immer ein klassisches melodisches Stück folgte. Hilfreich? (0) (1) -
0221joschi schreibt am Mi. 06.03.13 10:26 zur Veranstaltung
Gürzenich-Orchester Köln : Es war ein sehr lohnenswertes Konzert und wir hatten wieder sehr gute Plätze. Die Mischung von herkömmlicher und experimentieller moderner Interpretationen hat uns sehr gut gefallen. Ich kann mich den Worten von Alex S nur anschließen, dass sowohl Solist als auch das Orchester hervorragend waren und es war ein sehr schöner Abend in der Kölner Philharmonie. Hilfreich? (0) (2) -
AlexS schreibt am Di. 05.03.13 13:30 zur Veranstaltung
Gürzenich-Orchester Köln : EIn ganz wunderschönes Konzert und eine gelungene Mischung zwischen klangvollen Harmonien und etwas gewagteren neueren Kompositionen. Ein phantastischer Solist und ein großartiges Orchester begeisterten die Zuschauer und sorgten für überaus lange Ovationen. Hilfreich? (0) (1)
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Weiterlesen und kaufen Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.
