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Römerberg
60311
Frankfurt am Main
Dom/Römer
Stadtplan
Die SCHIRN widmet dem französischen Impressionisten Gustave Caillebotte eine umfangreiche Schau mit zahlreichen Gemälden und Zeichnungen. Während in Deutschland die Auseinandersetzung mit Caillebotte gerade erst ihren Anfang nimmt, hat dieser herausragende Künstler in Frankreich, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten seinen gebührenden Platz beim kunstinteressierten Publikum bereits eingenommen. Das Œuvre von Caillebotte eröffnet neue, grundlegende und ergänzende Zugänge zur Malerei des französischen Impressionismus: Seine radikalen, sehr modern und fotografisch anmutenden Darstellungen erschließen auf außergewöhnlich überzeugende Weise den engen Zusammenhang von Fotografie und Malerei in der Herausbildung eines neuen Sehens. Viele Werke Caillebottes nehmen vor allem durch die besondere Perspektive ihrer Bildausschnitte, doch auch anhand von Themen wie Bewegung und Abstraktion einen fotografischen Blick vorweg, der sich erst später in diesem Medium herausbildet. Die Ausstellung umfasst deshalb auch herausragende fotografische Positionen des ausgehenden 19. sowie des beginnenden 20. Jahrhunderts und manifestiert so Caillebottes Vorreiterrolle.
Kuratorin: Dr. Karin Sagner (München)
Kurator Fotografie: Dr. Ulrich Pohlmann (Münchner Stadtmuseum)
Projektleitung Schirn Kunsthalle: Kristin Schrader
Ausstellungsdauer:
18. Oktober 2012 - 20. Januar 2013
Öffnungszeiten:
Di., Fr. – So. 10:00 – 19:00 Uhr, Mi. und Do. 10:00 – 22:00 Uhr
Tickets:
10,00 € | erm. 8,00 €
Familienticket 20,00 €
Weitere Informationen & Tickets unter:
Tel.: (069) 29 98 82 -0
www.schirn-kunsthalle.de
(Abbildung: Gustave Caillebotte, Le Pont de l‘Europe, 1876, © Association des Amis du Petit Palais, Genève, Foto: © Studio Monique Bernaz, Genève)
Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.10 Mitglieder
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AltDummHaesslich schreibt am Sa. 16.02.13 01:44 zur Veranstaltung
YOKO ONO. HALF-A-WIND SHOW. : Stell Dir vor, Yoko Ono ruft an - und Du kommst zu spät an's Telephon !
So ist es mir passiert, als ich in der Ausstellung war. Es gibt ein Acrylglaslabyrinth, in dessen Mitte ein Telephon steht, das - ab und zu - klingelt. Dann ruft Yoko Ono an. Als ich den Weg gefunden hatte, habe ich selbst telephonieren wollen. Doch da zu viele Menschen zu viele Nummern von Mobiltelephonen angerufen hatten, war der Weg nach draußen blockiert. So ging ich meines Weges und verdeckte mein Haupt und meinen Körper mit einem riesigen schwarzen Tuch, um ein wenig zu tanzen. Dann spielte ich noch ein wenig Schach mit meiner liebenswerten Begleiterin. Weiß gegen weiß. Ein schönes Spiel, denn jeder gewinnt - jedesmal.
So ist sie eben, die gute Yoko !
Wir haben den Himmel gesehen und Luft atmen können (oder mit nach Hause nehmen; geht auch). Wir haben festgestellt, daß wir noch nicht vollkommen sind, sondern bestimmt noch die Hälfte unseres ICH zu entwickeln ist. Und als wir dann gehen wollten, klingelte das Telephon. Schuhe aus, rein ins Labyrinth (war sonst niemand da, der an's Telephon gehen wollte). Doch nach drei mal klingeln - ich hatte gerade zwei Drittel des Weges zurückgelegt - war Schluß mit Lustig.
Stell Dir vor, Yoko Ono ruft an - und Du kommst zu spät an's Telephon !
Fünf Sterne. (Auch, wenn es natürlich ein paar Kunstwerke gab, die mir unverständlich waren. So fluxushaft bin ich dann doch nicht). Hilfreich? (0) (0) -
KerstinV schreibt am Fr. 28.12.12 22:21 zur Veranstaltung
Gustave Caillebotte : Gustav Caillebotte war mir bisher unbekannt. Der Besuch der Ausstellung in der Schirn lohnt sich aber um den französischen Impressionisten kennen zu lernen. Seine Bilder erwecken manchmal den Eindruck Fotografien zu sein. Besonders beeindruckend waren "Die Parkettschleifer". Hilfreich? (0) (0) -
karin46 schreibt am Do. 22.11.12 11:56 zur Veranstaltung
Gustave Caillebotte : Tolle, sehr empfehlenswerte und beeindruckende Ausstellung über einen leider in Deutschland noch sehr unbekannten französichen Impressionisten. Besondere Meisterwerke: "Parkettschleifer",
"Die Yerres bei Regen", "Lesende Frau". Hilfreich? (0) (0) -
AltDummHaesslich schreibt am Fr. 02.11.12 13:27 zur Veranstaltung
Privat : Perfekte Werbung macht die Ausstellungen in der Schirn jedesmal hochinteressant. Leider ist die Qualität - wie auch diesmal - nicht so vorzüglich.
Die Hingucker:
- Christian Marclay (bekannt durch "The Clock" auf der Biennale in Venedig 2011 wo er den Goldenen Löwen gewann), "80 East 11th Street". Die Türe mit dem Geheimnis dahinter gleich am Eingang. Nicht zu öffnen, werden wir hier zu Ohrenzeugen des Lebens hinter der Türe. Wollen wir die Polizei rufen ? Oder doch lieber weghören und weitergehen ?
- "Killing in the name of love". Ein Video mit Sequenzen aus Eifersuchtsprügeleien. Aus dem Internet gestohlen und hier aneinandergeschnitten und mit einer großartigen Remake-Version des Songs von "Rage against the machine".
- Merry Alpin "Dirty Windows", 1995, daß hier ob des Namens eine wunderbare doppeldeutige Bedeutung erhält. Ein kleines Fenster in der Nähe der Wall Street in New York eröffnet den Blick auf ein Fenster eines billigen Sex-Clubs. Photos von Sex, Drogen und Finanzmagnaten (alle ohne Gesicht, wie schade).
- Nan Goldin, von der ich allerdings schon bessere Photos gesehen habe. Da hilft auch die Musik-Unterlegung von Björk nicht.
- Gabriel de La Mora, der alte Familienphotographien mit einer Rasierklinge abgeschabt hat und nur noch die spezifischen persönlichen Merkmale übrig gelassen hat, die nicht das Gesicht zeigen. Die Fliege von Onkel Walter; die Kniebundhose von Oskar oder die Zöpfe von Marita. Eine wirklich kunstvolles Werk.
Bedauerlich, daß viele Werke aus Galerien stammen und somit der Eindruck einer Werbe-Verkaufs-Messe-Ausstellung nicht von der Hand zu weisen ist.
Bedauerlich auch, daß die Thematik, die in der Werbung benannt ist, nicht ernsthaft thematisiert wird - jedenfalls weniger, als ich es hier erläutert habe.
Bedauerlich, Teil 3, daß es - mal wieder - keine Hinweise darauf gibt, wie die Ausstellung angesehen werden soll und daß der Eingang auch der Ausgang ist. Schirn halt.
Trotzdem vier Sterne. Denn Nan Goldin ist eine Schwester im Geiste. (Hätte ich doch damals ein paar Bilder gekauft...) Hilfreich? (0) (1) -
Showlustiger schreibt am Do. 01.11.12 18:17 zur Veranstaltung
Gustave Caillebotte : Impressionisten wie Monet, Manets, Renoir, Cezanne kennt jeder. Aber Caillebotte ?
Eigentlich hatte ich dank TT Karten für die zeitgleich laufende Ausstellung 'Privat', erhielt versehentlich aber Eintrittskarten für Caillebotte. Da mich beides interessiert, 'Privat' aber noch bis anfang Februar läuft, habe ich mich in mein Schicksal gefügt und mir Caillebotte angesehen.
Faszinierende Bilder ! Manche sehen mit etwas Abstand aus wie Fotos. Und die Verknüpfung zwischen Malerei und (damals beginnender) Fotografie wird in dieser Ausstellung schön herausgearbeitet.
Absolut Empfehlenswert !
(Und ich muss nun nochmal versuchen Karten für 'Privat' zu bekommen :-) Hilfreich? (0) (0)
