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Berlin Programm präsentiert: Jedermann (2)
Berliner Jedermann Festspiele
(78)
Am Lustgarten 1
10178
Berlin
Am Lustgarten
Stadtplan
Die Fabel des Jedermann kann bis in das 7. Jahrhundert zurück verfolgt werden: Ein Mann wird vom Tod zur letzten Reise aufgefordert und bittet Freundschaft, Verwandschaft und zuletzt seinen Besitz um Begleitung. Beistand wird ihm erst von seinen guten Taten gewährt. Diese buddhistische Parabel kommt schon in der um 630 entstandenen spätgriechischen Märchensammlung “Barlaam und Josaphat” vor. Im 12. Jahrhundert schrieb Petrus Alfonsis unter dem Titel “Disciplina clericalis” ein ähnliches Gleichnis.
Im ausgehenden Mittelalter entstanden fast gleichzeitig in England der “Everyman” eines unbekannten Verfassers und in Holland der “Elckerlijc” des Holländers Petrus van Diest. Hofmannsthal hat sich bei seiner Bearbeitung des Stoffes vor allem am “Everyman” und an dem im Jahre 1295 entstandenen “Hecastus”, einer Bearbeitung des “Macropedius” von Hans Sachs, orientiert.
Im 16. Jahrhundert schuf Thomas Naogeorg den “Mercator”, ebenfalls eine Bearbeitung des “Macropedius”. Der Stoff wurde den Deutschen hauptsächlich durch zwei lateinische Bearbeitungen des “Elckerlijc” vermittelt: den “Homulus Petri Diesthemii” aus dem Jahre 1536 des Maastrichter Schulmeisters Christianunus Ichyrius (Sterck) und den “Hecastus” des Utrechter Humanisten Georgius Mecropedius (Lankveldt). Der Kölner Drucker Jaspar von Gennep übertrug den “Homulus” 1540 ins örtliche Schriftdeutsch. All diese Aufschreibungen stehen nicht in jenem Besitz, den man als den lebendigen des deutschen Volkes bezeichnen kann, sondern sie treiben im toten Wasser des gelehrten Besitzstandes.
(Hofmannsthal)
1903 wurde Hugo von Hofmansthal auf den Stoff aufmerksam. Sein Freund, Kapellmeister Clemens Freiherr von Frankenstein berichtete sehr eindrucksvoll in einem 12-seitigen Brief von einer Aufführung des alten Morality-Spieles “Everyman” durch die “Elisabeth Stage Society” in London. Die Neugestaltung des Themas durch Hugo von Hofmannsthal, der sich als “Restaurator” sah, führte 1911 zur Uraufführung des “Jedermann” im Zirkus Schumann in Berlin. Hofmannsthal schuf eine über alle Konfessionen stehende Interpretation, in der die mittelalterlichen Züge in den Hintergrund treten und das Allgemeinmenschliche in den Vordergrund rückt. Sein Jedermann wird schuldig, weil er nicht bereit ist, eine höheren Ordnung anzuerkennen.
Tickets:
ab 13,65 €
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.jedermann-festspiele.de
210 Mitglieder
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siggibaer schreibt zu: Museen in Berlin
Besichtigung des Berliner Doms
Mi. 05.06.13 09:00 UhrBERLINER DOMWer sonst für adligen + kirchlichen Prunk sonst nix übrig hat, für lau ist die Besichtigung zu empfehlen. Am Glanz erfreuen und nicht dran denken wer das alles wieder finanziert hat!!!
Trotzdem, wieder ein Stück Berlin kennengelernt! Geschrieben am Do. 06.06.13 um 22:09 Uhr
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kali32 schreibt zu: Museen in Berlin
Besichtigung des Berliner Doms
Mi. 05.06.13 09:00 UhrBERLINER DOMDie Damen an der Kasse waren sehr nett und lustig und ich bin froh, dass ich den Berliner Dom endlich mal von innen gesehen habe.
Ich mochte die Modelle sehr und werde das nächste Mal einen Fotoapparat mitbringen, um die tolle Aussicht festhalten zu können.
Der Dom ist auf jeden Fall auch empfehlenswert, wenn man mal Berlin-Besucher da hat. Geschrieben am Mi. 05.06.13 um 20:16 Uhr
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swatch-999 schreibt zu: Orgel / Kirchenmusik in Berlin
Con voce festiva - Mit festlicher Stimme!...
Sa. 01.06.13 20:00 UhrBERLINER DOMeinfach nur klasse, immer wieder gerne, es ist einfach eine besondere Atmosphäre und dann solche tollen Musiker, einfach nur himmlisch, schade das zwischendurch nicht geklatsch wurde.... Geschrieben am Mo. 03.06.13 um 20:02 Uhr
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cheburaschka schreibt zu: Orgel / Kirchenmusik in Berlin
Con voce festiva - Mit festlicher Stimme!...
Sa. 01.06.13 20:00 UhrBERLINER DOMDas war mein erster Konzert im Berlinen Dom. Es hat mir sehr gefallen, ich hätte nie gadacht, dass Trompete und Orgel so gut zusammen passen könnten. Die Stimme der Sopranistin war auch erstklassig: kristallklar und stark.
Nur Bach hat mir ein bisschen gefehlt. Geschrieben am So. 02.06.13 um 00:11 Uhr
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hasbruch schreibt zu: Barock in Berlin
Jauchzet ihr Himmel!
Sa. 11.05.13 20:00 UhrBERLINER DOMDas Sächsische Barockorchester mit seinen " Alten Instrumenten" passte perfekt in den Berliner Dom.
Kantaten, geistliche Musik. geschrieben von Barockkomponisten aus dem Norden Deutschlands, waren schlicht und sauber vorgetragen.
Abwechslung gab es durch den Wechsel von Instrumental- und Orgelmusik.
Ein schönes Konzert zur Einstimmung in die Pfingstzeit. Geschrieben am So. 12.05.13 um 10:46 Uhr
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