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Berliner Philharmoniker & Mihoko Fujimura
Werke von Wagner und Beethoven
(50)
Herbert-von-Karajan-St
...
10785
Berlin
Potsdamer Platz / Phil
...
Stadtplan
»Geschrieben auf Bonaparte«, vermerkte Ludwig van Beethoven 1804 auf einer Partiturabschrift seiner bis dato Sinfonia grande genannten Dritten Symphonie. Napoleons Krönung zum Kaiser – von Beethoven als Verrat an den Idealen der Französischen Revolution gedeutet – führte dazu, dass Bonapartes Name später nicht auf der gedruckten Partitur des Werks erschien: Die nun Sinfonia eroica genannte Komposition sollte vielmehr »das Andenken an einen großen Mann feiern«. Der Wutanfall, in dem Beethoven bei der Nachricht von Napoleons Kaiserkrönung das Titelblatt des Werks zerrissen haben soll, ist vielfach beschrieben worden.
Weit weniger bekannt sind die Bezüge der Eroica zum Prometheus-Mythos: Der Lichtbringer der Antike war eine Figur, die im Zeitalter der Aufklärung Symbolcharakter besaß und mit der sich Beethoven erstmals in seiner 1801 in Wien aus der Taufe gehobenen Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus auseinandersetzte. Ist es ein Zufall, dass Beethoven ein Thema aus diesem Werk in den Finalsatz seiner Eroica aufnahm? Ganz sicher nicht, konstatierte doch kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe fünf Jahre nach Napoleons Tod: »Was hat er wie jener Prometheus den Menschen gebracht? – Auch Licht: eine moralische Aufklärung.«
Ganz im Bereich des Privaten angesiedelt sind hingegen die beiden Werke die Bernard Haitink und die Berliner Philharmoniker für die erste Konzerthälfte ausgewählt haben. Während Richard Wagner das Siegfried-Idyll, das auf Themen aus dem gleichnamigen Musikdrama basiert, 1870 anlässlich ihres 33. Geburtstags seiner Frau Cosima zum Geschenk machte, gelten seine Wesendonck-Lieder von 1857/1858 als unwiderstehliches, musikalische Schatten auf den Tristan und den Ring des Nibelungen vorauswerfendes Zeugnis einer amour fou zwischen dem Komponisten und der Dichterin Mathilde Wesendonck.
Programm:
Wagner: Siegfried-Idyll, Wesendonck-Lieder
Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Mitwirkende:
Berliner Philharmoniker
Bernard Haitink Dirigent
Mihoko Fujimura Mezzosopran
Tickets:
30,00 € bis 90,00 €
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.berliner-philharmoniker.de
(Foto: Bernard Haitink © Ludwig Schirmer)
Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.210 Mitglieder
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tipogiovanile schreibt zu: Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin
Junges Ensemble Berlin
So. 09.06.13 20:00 UhrPHILHARMONIE BERLINEin wunderbarer Abend, eine Atmospäre der man sich nicht entziehen konnte. Selbst der Dirigent ging bei den kubanischen Klängen richtig mit. Ein Konzert mit dem jungen Ensemble Berlin ist ein wahrer Hochgenuß und der anschließende Applaus mehr als verdient. Geschrieben am Fr. 14.06.13 um 11:13 Uhr
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74859e schreibt zu: Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin
Junges Ensemble Berlin
So. 09.06.13 20:00 UhrPHILHARMONIE BERLINDas Konzert des Jungen Ensemble Berlin ist sehr empfehlenswert. Es war ein Vergnügen den jungen engagierten, temperamentvollen, begeisterten hochkarätigen Musikern zuzuhören. Ob Gershwin, Schumann oder Rachmaninoff, das Orchester und die Solisten boten mit perfektem Klang und wunderbaren Rythmen ihr grosses Können dar, und bekamen "Standing Ovations" dafür. Das war bestimmt nicht unser letzter Konzertbesuch mit dem Jungen Ensemble Berlin! Geschrieben am Mo. 10.06.13 um 22:40 Uhr
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woga schreibt zu: Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin
Junges Ensemble Berlin
So. 09.06.13 20:00 UhrPHILHARMONIE BERLINWir haben Tickets in Block A bekommen und waren damit "ganz dicht am Geschehen" dran. Ein wirklich schönes Konzert, dem man noch mehr Publikum gewünscht hätte. Gershwin hat mir sehr gut gefallen, auch der Dirigent wiegte sich mit den kubanischen Rhythmen in den Hüften... Es hat viel Spass gemacht und wir kommen gern wieder zum "Jungen Ensemble Berlin"! Geschrieben am Mo. 10.06.13 um 11:55 Uhr
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handballklaus schreibt zu: Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin
Junges Ensemble Berlin
So. 09.06.13 20:00 UhrPHILHARMONIE BERLINDas Junge Ensemble Berlin vereinigt in seinen Reihen, aus meiner Sicht, die zukünftige Elite von Sinfonikern. Will heißen, die jungen Musiker sind jetzt schon außergewöhnlich gut. Mir gefiel besonders Rachmaninoff, denn hier kam die russische Seele, sowie die Weite des Landes und deren Flussläufe förmlich zum Erklingen. Zauberhaft! Geschrieben am So. 09.06.13 um 23:10 Uhr
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bergstrolch schreibt zu: Klassik / Romantik - Gesang in Berlin
Chor der Johanneskirche Schlachtensee
So. 02.06.13 20:00 UhrPHILHARMONIE BERLINEin herrlicher Chorabend der definitiv mehr Publikum verdient gehabt hätte. Der großartige Chor unter der Leitung des erfahrenen und stets sehr sicher dirigierenden Stefan Rauh. Ein ungewöhnliche aber dennoch spannende Auswahl an Stücken, die man tatsächlich nicht jeden Abend zu hören bekommt. Die Chichester Psalms wurden ganz hervorragend interpretiert. Die Solisten überzeugten nicht alle, insbesondere die Bassstimmen enttäuschten mich ein wenig. Dafür entschädigte die Sopranistin Stephanie Petitlaurent mit ihrer glasklaren und stets sicheren Stimme, die ihren gewichtigen Anteil an einem rundum gelungenen Abend in der Philharmonie hatte. Geschrieben am Sa. 08.06.13 um 13:49 Uhr
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