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Uferstraße 8/23
13357
Berlin
Pankstraße / Nauener P
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Stadtplan
Die Reihe NAH DRAN präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger Tänzer und Choreografen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musiktheater sowie Performance offen sind. Sie bietet Tänzern und Choreografen eine Plattform, um ihre Stücke (möglicherweise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen dem Berliner Publikum zu zeigen. Seit der ersten NAH DRAN-Vorstellung im Februar 2007 haben sich bereits fast 200 Newcomer und Neuankömmlinge in Berlin im ada präsentiert. „Nah dran“ ist dabei Programm: in der direkten Nähe von Bühne und Zuschauerraum in der Studiobühne begegnen sich Tänzer und Zuschauer auf Augenhöhe.
Elisabeth Kindler & Chizu Kimura: 6 & 7
Aus Angst, dem Anderen unterlegen zu sein, bereiten sich Nummer 6 und Nummer 7 auf das bevorstehende Treffen vor, indem sie die Taktik ihres Gegenübers vorauszusehen versuchen. Sie visionalisieren das Treffen und bemühen sich, Fehler auszumerzen. Doch ob die Analyse nachher erfolgreich ist oder ob 6 & 7 wieder überrascht werden, wird sich in der Begegnung zeigen. Doch welche ist die wahre Begegnung?
Julianne Chapple: h+
Ich brauche Kontaktlinsen, um gut sehen zu können. Meine Augen werden schlechter und schlechter. Eines Tages werde ich dritte Zähne brauchen, eine künstliche Hüfte und ein künstliches Herz. Es ist ja allseits bekannt, dass Honda bereits diese Außenskelette, diese Roboterbeine für alte Leute baut...
Brigitte Kießling: Übernixung. Von Freiheit, Rebellion und der Zartheit einer Fischgräte
„Übernixung” startete mit Mythenforschung über Wasserwesen und Menschen, das Ziehen und Gezogenwerden, das halb-und-halb-Sein sowie mit einem Kraulschwimmtraining. Über das Zwischenthema „Übergriffe im Schwimmbad” wurde ich bei der Recherche im Internet unter „sexueller Missbrauch durch Frauen” fündig und geriet ins Schwimmen: Erschrocken darüber, wie wenig die soziale Rolle „Frau” für mich mit der einer „Sexualtäterin” zusammengeht, wie sehr ich das ausschließe, selbst wenn ich davon lese und höre, verschrieb ich mich einer noch konsequenteren Rebellion.
Ich begann Nebelformen die verklären, den Blick versperren und hilflos machen noch genauer von denen zu unterscheiden, die Neugierde wecken, Spaß machen und zu neuen Ufern führen. Beim Spielen mit Auszügen des Gedichts „Der Fischer” stieß ich auf grammatikalische Fälle im Femininum und Neutrum, die nicht verraten, wer im Satz das Subjekt und wer das Objekt ist und anderen Morast in unserer Sprache. In den „changing rooms” des alten Männerschwimmbades Leipzigs habe ich mich und andere verlockt und dazu hingerissen, das Festland zu verlassen. Nun möchte ich auch hier verführen: Zu genauem Hinsehen, zu vielfältigen Definitionen, neuen Identitäten, zu radikalem Spiel, zu Mischung, Wechsel und Veränderung.
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.ada-studio.de
ada-berlin@gmx.de
Tel. 030 / 21 80 05 07
(Foto: © Simon Chester, Abb. zu: Julianne Chapple: h+)
Pressetext und -Foto mit Genehmigung des Veranstalters. © liegen bei den Urhebern.2 Mitglieder
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Frollainwunder schreibt zu: Tanz in Berlin
NAH DRAN XXXVII
Sa. 16.03.13 20:30 UhrADA STUDIO IN DEN UFERSTUDIOS, STUDIO 7bei tanzperformances sitze ich gern in der ersten reihe, es kommt vor, dass künstler auf dem boden weitermachen. jennifer aoki auch. die junge australierin hatte das thema "lebensabschnitte" ausgesucht und zog sich ein paar mal um, die sachen hingen praktischerweise von der decke. jedes teil veränderte ihren ausdruck und die geschichte. dazu sang zane und spielte auf der gitarre. schön anzusehen! von schön zu irre schön. elena walter hatte sich was zum thema "golem" ausgedacht (ein stummes geistloses wesen, das schon im alten testament vorkommt). das dauerte, bis sie ächzend und seufzend ihren "sperrigen" körper auseinandergefaltet hatte. immer wieder liess er sie zusammenkriechen, kauern und jammern. völlig faszinierend. am ende starrte golem elena uns an, dann rollte sie sich wieder in den anfangszustand zurück. nach den zweimal zwanzig minuten gabs eine kleine umbaupause. action von patrick, david und luc! david fuhr die ganze zeit im kreis und zititerte samuel beckett (kreisende gedanken?). patrick und luc wechselten mit ihren tanzperformances und dem ruhelosen treten auf einem fest installierten zweiten rad. dazu botschaften durchs megaphon. ruheloser geist trifft ruhenden körper und umgekehrt. die coolen drei waren ziemlich verschwitzt am ende. die liebe studioleiterin gabi kam auch zu ihnen angeschwebt mit einer rose und einer umarmung. die 28. folge der reihe "nah dran" gibts im juni. schön, dass es diese reihe gibt. Geschrieben am So. 17.03.13 um 10:07 Uhr
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CrisyBen schreibt zu: Tanz in Berlin
NAH DRAN XXXIII
So. 16.09.12 20:30 UhrADA STUDIO IN DEN UFERSTUDIOS, STUDIO 7Ein toller Wochenausklang... drei unterschiedliche und vielseitige Stücke wurden uns präsentiert, wobei h+ von Julianne Chapple mich am meisten begeisterte... tolle Körperarbeit, Gefühl und Nachdenklichkeit sind geblieben. Schade, dass Frau Chapple sich nicht mehr von dem verdienten Applaus abholte, sie hätte es verdient.
6 & 7 hat beim Zusehen richtig Spaß gemacht, da die Spielfreude der Tänzerinnern ansteckte...
Frau Kießlings Darbietung musste ich ersteinmal setzen lassen... am Ende betonte meine Frau jedoch immer wieder, wie gut mir der Lippenstift stehe, den sie verteilte...
Hier kommen wir gerne wieder! Danke für diesen Abend! Geschrieben am Mo. 17.09.12 um 13:59 Uhr
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Frollainwunder schreibt zu: Tanz in Berlin
NAH DRAN XXXIII
Sa. 15.09.12 20:30 UhrADA STUDIO IN DEN UFERSTUDIOS, STUDIO 7julianne chapple war die erste und bannte mit zerbrechlichkeit und anspannung in ihrer eigenen körpersprache. dazu ein magnetischer sound, videoinstallationen. die zweiten, elisabeth kindler und chizu kimura, wurden zu gegnerinnen, ineinander verschlungen, verzweifelnd, verbissen. wirklich originell. der song dazu: energetisch. applaus!
15 minuten pause. dann etwas völlig anderes. die androgyne brigitte kießling wollte ihr konzept von "freiheit, rebellion und der zartheit einer fischgräte" präsentieren zwischen den stühlen, zwischen uns. sie las vor, wollte uns bemalen, beglitzern, warf spröde fragen in den raum. das konzept klang groß und verpuffte. das waren etwas anstrengende 20 minuten.
aber alles in allem: ein wirklich interessanter abend in einer angenehmen location mit einer freundlichen studioleiterin. ein stern sende ich der konzeptkünstlerin hinüber, auf dass er ihr sie weiterhin erleuchte! Geschrieben am Sa. 15.09.12 um 23:14 Uhr
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Fulix schreibt zu: Tanz in Berlin
10 times 6
So. 06.05.12 20:30 UhrADA STUDIO IN DEN UFERSTUDIOS, STUDIO 7Sehr schöne Idee und eine tolle Plattform für junge Tänzer. Kurzweilig, da nur jeweils 6 Minuten. Interessant, da gleich 10 Performances. Diesmal mit 2 richtig tollen Beiträgen. Nur zu empfehlen. Einfach mal hingehen und sich drauf einlassen! Geschrieben am Mo. 07.05.12 um 17:57 Uhr
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CrisyBen schreibt zu:ada Studio in den Uferstudi...
Kleines sympatisches Studio mit frischem Programm quer durch die Berliner Tanzlandschaft.
Eine voll nette Studioleiterin, die alle Hast vergehen lässt...
Verwirrend könnte nur die Angabe Uferstraße 23 sein, da die Uferstraße in den meisten Navis nur 22 Nummern hat. Sicher geht man mit Uferstraße 9, die Uferhallen, hier das Studio 7. Geschrieben am Mo. 17.09.12 um 14:02 Uhr
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Am Freitag, den 26. Juli und Samstag, den 27. Juli 2013 um 19.30 Uhr
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