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Das diesjährige Abschlusskonzert der Jüdischen Kulturtage ist ein bislang einmaliges Zusammentreffen dreier Ausnahmekünstler. Mit Omer Klein, Yaron Herman und Maurice El Médioni stehen erstmals drei der gefragtesten Crossover-Pianisten gemeinsam auf der Bühne.
Maurice El Médioni, 1928 in Algerien geboren, gilt als Mitbegründer der arabischen Popmusik Rai und als Legende des orientalischen Pianospiels. Mit Victoires du Jazz-Preisträger Yaron Herman und dem mehrfach ausgezeichneten Omer Klein kommen zwei Pianisten der heutigen Generation auf die Bühne. Die Jung-Stars am Jazz-Piano sind Anfang der 1980er Jahre geboren und haben ihren ganz eigen Stil gefunden – grenzenlos, virtuos und voller Energie.
Gemeinsam mit hochkarätiger Band und Sängerin Karen Malka, steht das Abschlusskonzert an zwei Konzertflügeln im Zeichen grenzenloser Spielweisen zwischen arabischer Poesie, modernem Jazzpiano und mit atemberaubenden Musikern.
Yaron Herman (Israel / Frankreich) Klavier
Omer Klein (Israel / Deutschland) Klavier
Maurice el Médioni (Algerien / Israel) Klavier
Karen Malka (Israel) Gesang
Haggai Cohen Milo (USA / Israel) Kontrabass
Ziv Ravitz (Israel / USA) Schlagzeug, Perkussion
Tickets:
25,00 € | 20,00 € (PK I)
20,00 € | 15,00 € (PK II)
Weitere Informationen & Tickets unter:
www.juedische-kulturtage.org
68 Mitglieder
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perseiden schreibt am Mo. 24.09.12 11:09 zur Veranstaltung
Pianistennacht : Ich war restlos begeistert und habe neue Jazzbands für mich entdeckt, deren Konzerte und Veröffentlichungen ich sicher mal wieder hören werde. Besonders Omer Klein und sein Trio haben es mir angetan. Besonders schön war, wie sich der Spaß und die Spielfreude der Musiker auf das Publikum übertrug. Und als bei der Zugabe Pianisten den Blues zerlegten, war das genau meins.
Allerdings hätte ich bei solcher Musik lieber gestanden, um mich auch bewegen zu können. So wunderschön die Synagoge auch ist.
Vielen Dank an meine Mitnehmerin. Hilfreich? (0) (0) -
Surya schreibt am Mo. 27.08.12 21:18 zur Veranstaltung
Pianistennacht : Auch wenn 1 Pianist wegen Krankheit kurzfristig durch eine israelische Pianistin ersetzt wurde, tat es dem Konzerterlebnis keinerlei Abbruch. Jeder der Künstler hat seine ganz eigene Art des Spiels und das Publikum zu fesseln. Das ganze in der leicht erhellten Synagoge war ein Erlebnis der ganzbesonderen Art. Hilfreich? (0) (0) -
Loewe-47 schreibt am Do. 23.08.12 18:34 zur Veranstaltung
David Broza Trio : David Broza, eine seit einigen Jahrzehnten wohlbekannter israelischer Liedermacher und Popsänger hat einige ältere z.B. von Nathan Alterman und neuere Songs zum besten gegeben. Auch vertonte Gedichte des von Franco-Schergen ermordeten G. G. Lorca fehlten nicht.
Insgesamt eine gutes Programm Hilfreich? (2) (0) -
logan1 schreibt am Mo. 20.08.12 17:22 zur Veranstaltung
Yemen Blues featuring Sister Fa : Ein sehr interessantes, ungewöhnliches Konzert mit einer außergewöhnlichen, gewaltigen Stimme.
Ein Stilmix aus arabischer und afrikoamerikanischer Musik mit Jazz- und Popeinschlägen. Sister Fa war eine nette Abwechslung, zumal sie auch noch eine Tanzeinlage aus ihrere Heimat Senegal gab. Das Publikum in der Synagoge tobte! Hilfreich? (0) (0) -
tonartculture schreibt am Mo. 20.08.12 16:41 zur Veranstaltung
Yemen Blues featuring Sister Fa : Das tat gut! Hier kamen sehr unterschiedliche Instrumente zusammen, die durch die Musiker ihrer historischen engen Bestimmtheit entledigt wurden und mit denen sich die Musiker aufmachten, neue Klangbilder zu erschaffen, die das Publikum unweigerlich in ihren Bann zogen. Die Percussionsgruppe mit ihren afrikanischen oder südamerikanischen Trommeln und Schlaginstrumenten und der zerbeulten Blechbüchse, die nordafrikanische Gimbri, die arabische Laute Oud, die elektrische europäisch-nordamerikanische Bassgitarre, mit und ohne Verzerrer gespielt, die eher in Europa beheimatete Trompete und das Saxophon sowie die mal klagende, mal leise erzählende, mal freudig erklingende oder energetisch total aufgeladene Stimme mit jeminitischem Ursprung, Dazu die körperliche Präsenz des Sängers Ravid Kalahani, der wie ein Derwisch lachend und glücklich über die Bühne fegte. Man sah ihm und den Musikern ihre Spielfreude an. Ich glaube Ravid ohne Zweifel, wenn er sagt: "Musik ist meine Religion!" Die Musik als ein verbindendes Element aller Menschen war für mich besonders bei dem Song "Min Kalbi" spürbar, das soviel wie "Aus dem Herzen" heißt. Danke! Hilfreich? (0) (1)
