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OSM collective: Grapeshade
Open Sound & Movement
(29)
Holzmarktstraße 33
10243
Berlin
Ostbahnhof
Stadtplan
Das RADIALSYSTEM V lädt mit der vierteiligen Performanceserie "OSM collective" zu einem neuen Forum für den interdisziplinären Austausch zwischen Sound und Bewegung ein. Die Choreographin Louise Wagner und die Geigerin Biliana Voutchkova leiten das Projekt, in dem Musiker und Performer mittels Improvisationen die Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen Sound und Bewegung erforschen. In der März-Ausgabe ist die Gruppe "Grapeshade" mit den Tänzern Ingo Reulecke und Katharina Meves und den Musikern Klaus Janek und Biliana Voutchkova zu Gast.
Biliana Voutchkova ist Kammermusikerin und Improvisatorin im Bereich der Neuen Musik, während ihres Violinstudiums kam sie mit der zeitgenössischen und improvisierten Musik in Berührung. Sie arbeitet regelmäßig mit Tänzern, Komponisten und Bildenden Künstlern zusammen, u.a. mit Louise Wagner, Svetlana Maras, Robin Hayward und Axel Doerner. Biliana Voutchkova ist Mitglied des Solistenensemble Kaleidoskop, eines der Hausensembles des RADIALSYSTEM V, und spielte als Gast u.a. im Ensemble Modern, der musikFabrik sowie bei Das Neue Ensemble Hannover. Konzertreisen führten sie in Europa, USA, Japan, Taiwan und Korea u.a. in die Carnegie Hall New York, die Suntory Hall Tokyo und die Jordan Hall Boston.
Louise Wagner, 1981 in Wien geboren, studierte Bühnenbild und Freie Künste an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Gleichzeitig absolvierte sie eine Tanzausbildung an der Contemporary Dance School in Hamburg. 2010 schloss sie ihr Choreographie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin ab. Ihr choreographischer Interessensschwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit zwischen Bildender Kunst, Musik und Wissenschaft. Ihre Arbeiten wurden am ZKM in Karlsruhe, dem Konzerthaus Berlin sowie bei nationalen und internationalen Festivals wie dem Sonambiente in Berlin, dem Multimediafestival Transnaturale in Uhyst, dem Kunstfest Weimar und dem Off-Festival Aix-en-Provence gezeigt. Louise Wagner lebt und arbeitet als freischaffende Choreographin in Berlin.
Tickets:
10,00 € | erm. 7,00 €
Weitere Informationen & Tickets unter:
Tel. 030 / 288 788 588
www.radialsystem.de
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dsattler schreibt am So. 19.05.13 22:30 zur Veranstaltung
Rundfunkchor Berlin: human requiem : Es war für uns ein beeindruckender Abend. Die Intensität der Musik und die Inszenierung im Raum ergreifen die Zuschauer, die noch dazu permanent Teil des Geschehens sind, 90 Minuten lang. Empfehlenswert auch für Besucher, die ansonsten nicht oder nur wenig Kontakt mit klassischer Musik haben. Ich nehme die Inszenierung in meine ewige Top-Liste mit auf. Absolut empfehlenswert. Hilfreich? (0) (0) -
logan1 schreibt am Mi. 15.05.13 01:09 zur Veranstaltung
Good Little Soldier : Ein beeindruckender Abend, der allerdings nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Zuschauern einiges an Leidensfähigkeit abverlangte. Doch die Bilder verfolgen und beschäftigen einen noch lange. Allerdings hätte ich mir gewünscht, doch ein bischen mehr die englischen Texte verstehen zu können, die häufig im Gebrüll oder der Aktion untergingen. Hilfreich? (0) (1) -
Surya schreibt am Mo. 13.05.13 22:14 zur Veranstaltung
Good Little Soldier : Diese Performance ist wegen ihren gnadenlosen Deutlichkeit an Gewalt, albtraumhaften Sequenzen und immer wieder der zum Scheitern verurteilte Versuch von Normalität sehr verstörend.
Die Künstler (Tänzer und Musiker) agieren auf einem sehr hohen Niveau, was sehr beeindruckend war. Allerdings ist man als Zuschauer auch etwas allein gelassen mit Darstellung dieser fast psychotisch wirkender Szenen voller Gewalt. Vielleicht ist das so intendiert, denn die Erinnerung daran scheint bei mir nicht zu verblassen. Hilfreich? (0) (1) -
gerbera schreibt am Mo. 13.05.13 18:58 zur Veranstaltung
Good Little Soldier : Dies war eine sehr eindringliche intensive Tanzperformance, die bei mir bis heute nachwirkt. Gezeigt wurde in einer teils akrobatischen Choreographie mit disharmonischer Musik, wie Kriegsteilnehmer und ihre Familien nach deren Heimkehr leiden und Ihnen es beinahe unmöglich ist danach wieder ein ein normales Alltagsleben zu führen. Die erlittenen psychischen Verletzungen sind unauslöschbar. Am Ende war die Bühne selbst ein Schlachtfeld. Die Veranstaltung war sehr gut besucht trotz dieses schweren Themas. Die Dialoge waren in englisch, was in diesem Fall zweitrangig war. Hilfreich? (0) (0) -
Xochi schreibt am Mo. 13.05.13 00:13 zur Veranstaltung
Good Little Soldier : Die (englischen) Unterhaltungen waren schlecht zu verstehen. Das war aber auch nicht unbedingt notwendig. Auf der Bühne herrschte ein Stück weit Anarchie mit Prügel-, Gewalt- und Dominanzszenen, die auch tänzerisch und wie im Wahn dargebracht wurden. Hilfreich? (0) (1)
