ORTSTERMIN KRIMINALTHEATER – IMMER WIEDER WARNSTÄDT
(3)Lesung mit Rüdiger Warnstädt
(39)
Palisadenstraße 48
10243 Berlin
Weberwiese
Stadtplan
Als „Berlins originellstem Richter“ sagte man ihm Tugenden nach, die im Gericht selten anzutreffen sind. Als Richter im Ruhestand ist er landauf, landab unterwegs und liest vor einem stets begeisterten Publikum über Justitia und andere vergnügliche Zu- sowie ärgerliche Mißstände. In seinem neuen Buch berichtet er von diesen „Ortsterminen“.
Dies ist das dritte Buch des Amtsrichters am Kriminalgericht Moabit, der inzwischen ein Richter im Ruhestand, vor allem aber ein Richter auf Reisen ist. Die führen ihn von Bielefeld bis Bad Doberan, von Wien bis Warschau und verführen ihn zu höchst amüsanten Plaudereien. Da unterzieht er - in achtungsvoller Anlehnung an Tucholsky- Gegenwart und Geschichte, Politik und Kunst, Recht und Alltag einer anregenden Betrachtung. Er stellt und (und beantwortet) solche Fragen wie „Wann ist ein Richter subversiv“, „Wie viele Justizminister braucht die Bundesrepublik“, „Warum paßte die Operette so gut in die DDR“ oder „Wie lange dauert die Ewigkeit“.
Warnstädts Lesungen oder Auftritte genießen seit längerem den seltenen Ruf, daß man amüsant unterhalten wird und zugleich interessante Dinge lernt. Er war Strafrichter im berühmten Berliner Kriminalgericht Moabit und wurde im Laufe der fünfundzwanzig Jahre, in denen er dort Recht sprach, weithin dafür bekannt, daß Gerichtsverhandlungen alles andere als langweilig sein müssen und daß es auch möglich ist, die Sprache eines Juristen zu verstehen, was ja keineswegs alltäglich ist. Als Warnstädt aus dem aktiven Dienst schied, entschloß er sich, der an Recht, Gesetz, Justiz interessierten Öffentlichkeit offen und ehrlich und gleichwohl unterhaltsam über sich, seine Richtertätigkeit und überhaupt über die Justiz und die Gesellschaft, zu der die Justiz gehört, zu berichten. Er veröffentlichte zunächst in seinem Buch "Recht so" 80 seiner zugleich lehrreichen und unterhaltsamen Urteile, und zwar im Original, was es sonst nicht gibt. Er schilderte sodann in "Herr Richter, was spricht er?" in einer Art Biographie die bemerkenswertesten Ereignisse seines Lebens und Wirkens. Und er berichtet schließlich in seinem dritten Buch, das "Ortstermine" heißt und das seinen jetzigen Lesungen oder Auftritten auch den Namen gibt, über die Reisen, die er mit seinen Büchern durch die Republik unternommen hat, und über die Gedanken, die ihm bei diesen Reisen und beim Nachdenken über den Zustand von Recht, Justiz, Gesellschaft gekommen sind. Aus allen diesen Büchern, die übrigens sämtlich im Verlag Das Neue Berlin der Eugenspiegelverlagsgruppe erschienen und am Veranstaltungsabend erhältlich sind, wird er Kostproben zum Besten geben, ergänzt durch neue Geschehnisse, Erlebnisse, Einsichten, die ihm tagtäglich von überall her zufliegen.
Tickets:
Mo - Do 19,00 € bis 29,00 €
Fr + Sa 19,00 € bis 36,00 €
So 19,00 € bis 34,00 €
Weitere Informationen & Tickets unter:
Tel. 030 / 47 99 74 88
www.kriminaltheater.de
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Tinaberlin schreibt am Di. 22.05.12 10:50 zur Veranstaltung
Zeugin der Anklage: auch diesmal waren wir wieder begeistert.das stück war toll in szene gesetzt und spielte wieder in einer schönen,schlichten kulisse.es ist jedesmal interessant zu sehen,wie die schon aus anderen stücken bekannten schauspieler in die neue rolle schlüpfen.hoffentlich kann ich noch die letzten stücke sehen,die mir noch fehlen. Bewertung: (0) (0) -
sveamicha schreibt am Mo. 21.05.12 11:57 zur Veranstaltung
Arsen und Spitzenhäubchen: Wir haben schon bessere Vorstellungen im Kriminaltheater gesehen und doch war auch dieses Stück sehenswert: "Arsen und Spitzenhäubchen" ist gut besetzt und hat uns häufig schmunzeln lassen. :) Bewertung: (0) (0) -
Roberta schreibt am Mi. 16.05.12 13:41 zur Veranstaltung
Der Name der Rose: Ich war sehr neugierig wie eine solche lange, komplexe Roman auf die Bühne kommen konnte.
Die Schauspieler waren, ausserhalb 2, gut. Den ganze wird so kompaktiert dass verliert viel und wenn ich es nicht schon kannte, hätte ich vielleicht mich dabei verloren. Es bleibt aber eine interessante Stück mit ein paar tolle gut gespielte Karakteren. Bewertung: (0) (0) -
Kokolores schreibt am Di. 15.05.12 23:34 zur Veranstaltung
Und dann gab´s keines mehr : Der zweite Besuch des Kriminaltheaters hat mir noch besser gefallen, als der Erste. Es war ein spannender Fall - sehr gut und einfallsreich gespielt. Auch im Theater konnte man vor Schreck zusammenzucken. Es lohnt sich !! Bewertung: (0) (0) -
fraho schreibt am Di. 15.05.12 11:08 zur Veranstaltung
Der Mörder ist immer der Gärtner: Der Mörder ist immer der Gärtner Dunkle Gestalten und schwarzer Humor dachten wir Die Veranstaltung war aber kein Theaterstück, sondern eine musikalische Revue. Wir waren nicht begeistert Bewertung: (1) (0)
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